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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Barrierefreies Wohnen

Mehr Wohnwert im Alltag



Sammelwerk / Reihe:

Materialien zum Wohnungsbau, Band 1


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Oberste Baubehördeim Bayerischen Staatsministerium des Innern


Quelle:

München: Eigenverlag, 2011, 8 Seiten


Jahr:

2011



Abstract:


Vorausschauend planen: Es sind oft Kleinigkeiten, die den Alltag unnötig erschweren: Bepackt mit den täglichen Einkäufen und mit einem Kind an der Hand ist bereits der schmale Hausflur ein Hindernis. Ebenso wird bei nachlassender Beweglichkeit im Alter das Zurechtkommen in den eigenen vier Wänden beschwerlich, wenn viele Treppen zu bewältigen und Räume eng geschnitten sind. Solche Erschwernisse lassen sich reduzieren oder vermeiden, wenn ein Gebäude barrierefrei errichtet oder umgebaut wird. Barrierefreiheit heißt,Wohnungen so zu gestalten, dass sie in verschiedenen Lebenssituationen und bis ins hohe Alter gut nutzbar sind. Ziel der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern ist es deshalb, dass die Barrierefreiheit im Wohnungsbau als Qualität wahrgenommen und beim Bauen selbstverständlich wird.

Neue Planungsgrundlage DIN 18040 Barrierefreies Bauen - Teil 2: Wohnungen: Die Eckpunkte für den Neubau von barrierefreien Wohnungen sind in dieser Norm seit September 2011 neu gefasst. Sie ersetzt die bisher gültigen Bestimmungen der DIN18025 Teil 1 und Teil 2. Barrierefreie Wohnungen nach dieser Norm bieten einen Wohnkomfort, der allen Bewohnern zugute kommt. Sie sind nicht zu verwechseln mit uneingeschränkt rollstuhlgeeigneten Wohnungen. Neben den Anforderungen für barrierefreiesWohnen gibt die DIN ergänzende Empfehlungen für noch mehr Nutzerkomfort und Sicherheit und definiert Vorgaben für ausgewiesene Rollstuhlfahrerwohnungen.

Barrierefreiheit ohne Zusatzkosten: Bei einer guten Grundrissgestaltung muss der Wohnflächenbedarf nicht unbedingt steigen. Denn die Anforderungen an die Barrierefreiheit legen keine Raumgrößen fest, sondern definieren notwendige Bewegungsflächen und Ausführungsmerkmale. Damit besteht eine große Gestaltungsfreiheit für individuelle Vorlieben und Bedürfnisse. Ein hoher Wohnwert für alle Generationen ist der Gewinn.

Anregungen zum barrierefreien Bauen: Dieses Faltblatt möchte auf die barrierefreie Gestaltung der wichtigsten Bereiche eines Wohnhauses aufmerksam machen, es ist aber kein Ersatz für die Bestimmungen der DIN18040 Teil 2. Die Illustrationen vermitteln auf Grundlage der Norm bauliche Lösungsvorschläge. Im Bestand sind viele Anforderungen der auf den Neubau bezogenen Planungsnorm nicht mit vertretbarem Aufwand umsetzbar. Aber auch kleine Verbesserungen führen hier oft schon zu deutlichen Erleichterungen für den Alltag.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Broschürenbestellportal der Bayerischen Staatsregierung
Homepage: https://www.stmas.bayern.de/broschueren/index.php

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5549


Informationsstand: 09.12.2011

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