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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Betriebliches Eingliederungsmanagement in Deutschland - eine Bestandsaufnahme


Sammelwerk / Reihe:

iga-Report, Band 24


Autor/in:

Knoche, Karsten; Sochert, Reinhold; Gödecker-Geenen, Norbert [u. a.]


Herausgeber/in:

Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2013, 1. Auflage, 56 Seiten


Jahr:

2013



Link(s):


Link zu dem Report (PDF | 3,3 MB)


Abstract:


Seit 2004 ist im § 84 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX geregelt, dass Betriebe ihren Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) anbieten müssen. Dies richtet sich an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die innerhalb des letzten Jahres mehr als sechs Wochen erkrankt waren. Ziel ist es, dass ein gemeinsamer Prozess gestartet wird, in dem die Anforderungen des Arbeitsplatzes mit den möglicherweise veränderten Bewältigungsmöglichkeiten des Beschäftigten abgeglichen und angepasst werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können am BEM-Prozess teilnehmen, müssen es aber nicht. Hintergrund des Gesetzes ist der prognostizierte Fachkräftemangel in Deutschland. Das BEM soll eine längere Lebensarbeitszeit unterstützen und so dem demografischen Wandel entgegenwirken.

Auch neun Jahre nach Einführung ist das der Bekanntheits- und Verbreitungsgrad des Betrieblichen Eingliederungsmanagements noch unzureichend. Mit der Abnahme der Betriebsgröße nehmen auch das Wissen und die Implementierung von BEM deutlich ab. Während noch 70 Prozent der Großbetriebe ein BEM anbieten, sind es bei den kleinen Unternehmen nur noch zehn Prozent. Das ist eine Erkenntnis der Autoren des iga-Reports (die Autoren: Norbert Gödecker-Geenen, Thomas Keck, Karsten Knoche, Dr. Bernhard Koch, Wilfried Koletzko, Priv.-Doz. Dr. Christoph Kröger, Dr. Birgit Leineweber, Bernd Marquardt, Dr. Friedrich Mehrhoff, Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Dr. Helga Seel, Dr. Reinhold Sochert, Dr. Werner Tilling, Gudrun Vater, Dagmar Vieregge, Sabine Winterstein).

Vorgelegt wird mit dem iga-Report eine umfassende Bestandsaufnahme zur aktuellen Verbreitung und zum Nutzen des Betrieblichen Eingliederungsmanagement. Die BEM-Praxis wird dabei aus der Sicht der betrieblichen und der überbetrieblichen Akteure geschildert. Dabei werden fördernde und hemmende Faktoren herausgearbeitet und Empfehlungen für die weitere Arbeit gegeben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zusammenarbeit der verschiedenen Ansprechpersonen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Abstract:


This IAG report is a practical guide aimed at anyone who is interested in the risk assessment of psychological stressors. It includes the following pointers.

- Incorporate risk assessment into your existing structures, for example, include it as part of your OSH Committee.
- Make sure to measure stressors.
- Do indicative measurement first.
- Use a scientifically proven measurement technique.
- Get your employees involved in identifying relevant fields of action.
- Keep your employees up to date with the current status of the risk assessment.
- Have the data evaluated by an external company.
- Set up small action groups.
- Make sure that management assumes responsibility and provide them with appropriate training for this.
- Ensure that the measures you have drawn up are actually put into action.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
Homepage: https://www.iga-info.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5600


Informationsstand: 09.09.2013

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