Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Berufe mit hoher Krankheitslast in Deutschland

Synopse des wissenschaftlichen Kenntnisstandes und ergänzende Datenanalysen



Sammelwerk / Reihe:

iga-Report, Band 22


Autor/in:

Bödeker, Wolfgang; Barthelmes, Ina


Herausgeber/in:

Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2013, 122 Seiten


Jahr:

2013



Link(s):


Link zu dem Report (PDF | 3,5 MB).


Abstract:


Der Report stellt zusammen, was wissenschaftlich als gesicherter arbeitsweltbezogener Risikofaktor gilt und in welchen Berufen diese Risikofaktoren in Deutschland besonders häufig vorkommen. Zusätzlich wurde die Perspektive der Unternehmen eingenommen und die Frage gestellt, in welchen Berufen sich eine Häufung von Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsunfällen oder Frühberentung findet, die Krankheitslast also besonders hoch ist. Es entsteht eine Übersicht, in welchen Berufen der Präventionsbedarf besonders hoch ist.

Hintergrund dieser Synopse ist, dass Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Erkrankungen und Arbeitsbedingungen zum einen die Handlungsbasis für Krankenkassen und Unfallversicherungsträger bei der Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren sind. Zum anderen machen die Vielfalt der Veröffentlichungen sowie die unterschiedlichen Betrachtungsweisen es schwierig, die Veröffentlichungen aufeinander zu beziehen und besonders bedeutende Risikofaktoren zu identifizieren.

Projektteil 1 ermittelte die Verbreitung der Risikofaktoren nach Berufen. Beantwortet wurden insbesondere die Fragen:
- Welche systematischen Übersichtsarbeiten gibt es im Hinblick auf Risikofaktoren der Arbeitswelt?
- Was gilt wissenschaftlich als gesicherter arbeitsweltbezogener Risikofaktor für welche Krankheiten?
- In welchen Berufen kommen die als gesichert geltenden Risikofaktoren besonders häufig vor?

Projektteil 2 ermittelte die Krankheitslast nach Berufen und den relativen Belastungsrisiken für Berufe mit hoher Krankheitslast. Konkret zielte dieses Teilprojekt auf die Fragen:
- In welchen Berufen findet sich eine besondere Häufung von Krankheitsmaßen wie zum Beispiel Arbeitsunfähigkeit, Arbeitsunfälle oder Frühberentung?
- Welche Belastungen treten bei diesen Berufen besonders häufig auf?
- Welche Berufe weisen eine hohe Krankheits- und Risikofaktorenlast auf?

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Abstract:


This IAG report is a practical guide aimed at anyone who is interested in the risk assessment of psychological stressors. It includes the following pointers.

- Incorporate risk assessment into your existing structures, for example, include it as part of your OSH Committee.
- Make sure to measure stressors.
- Do indicative measurement first.
- Use a scientifically proven measurement technique.
- Get your employees involved in identifying relevant fields of action.
- Keep your employees up to date with the current status of the risk assessment.
- Have the data evaluated by an external company.
- Set up small action groups.
- Make sure that management assumes responsibility and provide them with appropriate training for this.
- Ensure that the measures you have drawn up are actually put into action.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Initiative Gesundheit und Arbeit (iga)
Homepage: https://www.iga-info.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV5603


Informationsstand: 13.02.2014

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