Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Prozess- und ergebnisbezogene Auswirkungen eines systematischen Screenings psychischer und berufsbezogener Problemlagen im ambulanten orthopädischen Rehabilitationsalltag: Eine kontrollierte Verlaufsstudie


Autor/in:

Tengel, Katja


Herausgeber/in:

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - Medizinische Fakultät


Quelle:

Halle (Saale): Eigenverlag, Online-Ressource, 2015, 74 Seiten


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu der Dissertation (PDF, 680 KB).


Abstract:


Die Arbeit ist eine Dissertation an der Universität Halle, Medizinische Fakultät, 2015.

Ziel:

In der Studie wurden die Auswirkungen eines systematischen Screenings psychischer und berufsbezogener Problemlagen auf die ambulanten Rehabilitationsprozesse und festgelegte Ergebnisindikatoren untersucht.

Patienten und Methoden:

In einer sequentiellen Verlaufsstudie mit vier Erhebungszeitpunkten wurde in der Kontrollgruppe (KG) mit alleinigem Arzturteil (n=479) und in derInterventionsgruppe (IG) mit zusätzlichem Screening (n=423) die Zuweisung zu psychologischen und berufsbezogenen Maßnahmen sowie der Einfluss der Auswirkungen des Screenings analysiert.

Ergebnisse:

In der IG wurden mehr Patienten psychologischen Einzelgesprächen und Gruppenschulungen (p=0.001; p=0.005) zugewiesen. Die als auffällig identifizierten Patienten erhielten in der IG früher eine psychologische Gruppenschulung (p<0.001) und eine Sozial- / Berufsberatung (p<0.001). Die psychische Gesundheit (SF-12) war nach 6 Monaten in der IG besser als in der KG (p=0.044). Schlussfolgerungen: Durch das systematische Screening werden die Versorgung in der Einrichtung und der mittelfristige psychische Gesundheitszustand der Rehabilitanden verbessert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Abstract:


Objective:

The study examined the effects of a systematic screening of psychological and job-related problems on the processes of an orthopaedic outpatient rehabilitation clinic and on the patient-related outcomes.

Patients and methods:

In a sequential follow-up study with four time points of examination the assignments to psychological and job-related treatments based on the physicians' judgement only in the control group (n=479) and with additional consideration of the results of screening questionnaires (n=423) in the intervention group as well as the effects of the screening were analysed. Results: In the intervention group more patients were assigned to a psychological one-on-one interview and group treatments (p=0.001; p=0.005). The patients with problems received psychological group treatment (p<0.001) and job-related one-on-one interviews (p<0.001) earlier in the intervention group. After six months the intervention group showed better mental health (SF-12) (p<0.050).

Conclusions:

The proposed systematic psychological screening leads to improved care in the rehabilitation clinic and the medium-term mental health.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Telefon: 0345 55 71160
Telefax: 0345 55 71165
Homepage: https://bibliothek.uni-halle.de/

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Referenznummer:

R/NV6150


Informationsstand: 09.11.2015

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