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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Bildung in der Werkstatt für behinderte Menschen - WfbM


Sammelwerk / Reihe:

Praxismaterial Fachfragen, Band 31


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.


Quelle:

Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 2003


Jahr:

2003



Abstract:


Auf der Grundlage eines von der Bundesvereinigung Lebenshilfe verabschiedeten Musterbildungsvertrags wurde der Entwurf für einen Musterbildungsplan in vier ausgewählten Werkstätten durch einen Praxistest erprobt und weiterentwickelt.

Die folgenden Werkstätten waren daran beteiligt:
- Gemeinnützige Werk- und Wohnstätten GmbH (Sindelfingen)
- Gemeinnützige Werkstätten GmbH (Köln)
- Martinshof (Bremen)
- Marli-Werkstätten GmbH (Lübeck)

Die Erfahrungen aus dieser Erprobung haben verdeutlicht, dass das 'Konzept eines einheitlichen Musterbildungsplans' nur begrenzt die vielfältigen Einzelaspekte abbilden kann, die in der örtlichen Praxis von Bedeutung sind. Als Konsequenz wurde die Idee eines 'Einheitsbildungsplans' fallen gelassen und eine Zusammenstellung beispielhafter örtlicher Entwicklungen erstellt, die in der Broschüre zusammengefasst sind. Hierin sind auch Beispiele für Bildungspläne enthalten. Folgende übergreifende Aspekte sollten bei der Entwicklung örtlicher Ansätze beruflicher Bildung berücksichtigt werden:

Bildungsvertrag
Der Vertrag kann nicht das Eingangsverfahren mit umfassen, da erst das Eingangsverfahren Klarheit über die berufliche Bildungsmaßnahme gibt. Außerdem steht die Dauer des Eingangsverfahrens häufig zu Beginn nicht fest.
Durch den Bildungsvertrag werden der Beginn und die Dauer der Bildungsmaßnahme festgelegt. Er regelt Leistungen und Pflichten der Werkstatt und der TeilnehmerInnen. Der Vertrag soll Aussagen über das Ausbildungsgeld, die Sozialversicherung und unterweisungsfreie Zeiten (Urlaub) enthalten. Außerdem müssen Regelungen über die Beendigung des Vertragsverhältnisses enthalten sein.

Bildungsplan
Der Bildungsplan macht Aussagen zum Berufsfeld, zum Qualifizierungsziel und zu individuellen fachpraktischen und theoretischen Inhalten der Bildungsmaßnahme. Er wird nicht zu Beginn für die gesamte Maßnahmezeit von zwei Jahren aufgestellt, sondern wird kontinuierlich nach der individuellen Entwicklung der Teilnehmerin oder des Teilnehmers fortgeschrieben. Bildungsvertrag und Bildungsplan sind gleichzeitig die Dokumentation der Bildungsmaßnahme.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Lebenshilfe-Verlag
Homepage: https://www.lebenshilfe.de/informieren/publikation/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV655131


Informationsstand: 15.10.2003

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