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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Aktionsplan Niedersachsen 2017/2018

AKTIONSPLAN INKLUSION 2017/18 für ein barrierefreies Niedersachsen - Schritte zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung


Quelle:

Hannover: Eigenverlag, 2017, 56 Seiten


Jahr:

2017



Link(s):


Link zu dem Aktionsplan (PDF | 3,7 MB; Schwere Sprache)


Abstract:


Menschen mit Behinderungen die vollständige und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen, ist ein zentrales Thema der Niedersächsischen Landesregierung und klares Ziel des Aktionsplans Inklusion. Das Kabinett hatte Januar 2017 den ersten Aktionsplan Inklusion 2017/2018 auf den Weg gebracht. Er ist in einem umfassenden Beteiligungsprozess entstanden und war auf eine Laufzeit von zwei Jahren ausgerichtet.

Die Landesregierung erstellt die Aktionspläne im 2-Jahres-Rhythmus. Von den insgesamt 211 Maßnahmen des Aktionsplans Inklusion 2017/2018 wurden bis heute 161 Maßnahmen vollständig abgeschlossen. Das entspricht über 76 Prozent. Ganze 95 Maßnahmen davon werden als Daueraufgabe fortgeführt. 41 Maßnahmen befinden sich aktuell in der Umsetzung, dies entspricht 20 Prozent. Vier Prozent, bzw. konkret neun Maßnahmen, sind derzeit im Planungsstadium und werden zeitnah umgesetzt.

Die Beschäftigten der Landesregierung für das Thema Inklusion zu sensibilisieren, ist dabei eines der Ziele. Darauf zielte eine Reihe an Maßnahmen ab. So werden jetzt Nachwuchsführungskräfte durch ein neu in das Traineeprogramm aufgenommenes Fortbildungsmodul sensibilisiert. Das Studieninstitut des Landes Niedersachsen hat außerdem verschiedene Fortbildungen zum Thema Inklusion für unterschiedliche Zielgruppen angeboten.

Ein Ziel des ersten und auch des zweiten Aktionsplans ist es, dass alle öffentlichen Veranstaltungen der Ministerien barrierefrei sind. Hierzu wurde eine Checkliste erstellt, die weiter ergänzt und überarbeitet werden soll.

Im Fokus der Aktionspläne stehe darüber hinaus, Menschen mit Behinderungen stärker in Ehrenämter einzubinden. Oftmals benötigen sie regelmäßige Unterstützung, wenn sie ehrenamtliche Tätigkeiten in leitender Funktion übernehmen wollen. Dies bringt höhere Aufwendungen bei der Ausübung des Ehrenamtes mit sich. Um ihnen dennoch dieses Engagement und damit eine aktive Mitwirkung in der Zivilgesellschaft zu ermöglichen, sollen sie bei der Finanzierung der benötigten Assistenzleistungen im Rahmen eines Assistenzleistungsfonds unterstützt werden. Das Land stellt für diesen Zweck Haushaltsmittel für das Jahr 2019 zur Verfügung.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


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Internationale Aktionspläne
Aktionspläne Inklusion in Niedersachsen




Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Homepage: https://www.ms.niedersachsen.de

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6617xL14xSSx17


Informationsstand: 07.06.2019

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