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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wohnen ohne Barrieren - Komfort für alle

Beispielhafte Lösungen für Neubau und Bestand



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen (MSWKS)


Quelle:

Düsseldorf: Eigenverlag, 2010, 3. überarbeitete Auflage, 82 Seiten: DIN-A4, zahlr. Fotos u. Ill., Broschur


Jahr:

2010



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Link zu der Veröffentlichung (PDF | 4,3 MB)


Abstract:


Barrierefreies Wohnen ist der Standard der Zukunft und - wohnungswirtschaftlich betrachtet - ein Gebot der Vernunft. Bis zu dreißig Prozent aller Menschen sind laut Schätzungen in bestimmten Lebensphasen nur eingeschränkt mobil und haben vorübergehend oder dauerhaft veränderte Wohnbedürfnisse. Gleichzeitig wächst der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft, die ihre Selbstständigkeit nicht einbüßen möchten.

Die Nachfrage nach barrierefreien Wohnungen wird also zukünftig steigen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat schon frühzeitig auf diese Herausforderung reagiert. Die vor kurzem novellierte Landesbauordnung und die Förderrichtlinien für den Wohnungsbau schreiben vor, dass in größeren Gebäuden barrierefreie Wohnungen entstehen. Seit 1998 fördert das Land NRW nur noch Mietwohnungen mit den Qualitätsmerkmalen Barrierefreiheit, Energieeffizienz, gute Infrastruktur und Anbindung an den Öffentlichen Personen-Nahverkehr.

Die wohnungspolitischen Instrumente haben in den letzten Jahren viele richtungsweisende Projekte angestoßen, im Neubau ebenso wie bei den Modernisierungen im Bestand. Für die Bauträger ist beim öffentlich geförderten Wohnungsbau vor allem entscheidend, dass barrierefreies Bauen möglichst nicht teurer als konventionelles ist.

Die NRW-Richtlinien sehen Kernelemente der Barrierefreiheit vor, die sich mit relativ niedrigen Mehrkosten einrichten lassen, wie:
- ebenerdiger Zugang im Erdgeschoss und gegebenenfalls zum Fahrstuhl,
- keine Stufen in der Wohnung und zur Terrasse beziehungsweise zum Balkon hin,
- ausreichend breite Türen und Bewegungsflächen,
- Einbau einer bodengleichen Dusche.

Der Wohnungsflächenbedarf muss nicht unbedingt steigen, wenn man größere Bewegungsflächen geschickt in die
Grundrisse einplant. Barrierefreie Wohnungen lassen sich universell nutzen. Sie sind nicht mit behindertengerechten Wohnungen zu
verwechseln, die noch wesentlich stärker auf die individuellen Bedürfnisse der Bewohner und Bewohnerinnen zugeschnitten sind. Die Barrierefreiheit ist ein Wohnkomfort, der jedem Haushalt zugute kommt.

Nach vier Jahren gezielter Förderung kann eine positive Zwischenbilanz gezogen werden: Barrierefreies Bauen hat den Charakter des Experimentellen verloren und ist im sozialen Wohnungsbau zum Standard geworden. Die Broschüre soll PlanerInnen sowie Bauherren helfen, die Hemmschwelle in Bezug auf die Barrierefreiheit zu überwinden. Sie liefert allen Interessierten funktionale und kostengünstige Beispiele und regt dazu an, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.

[Gemäß Vorwort]

Inhaltsverzeichnis:

- Eine Wohnung für alle Lebenslagen
- Barrierefreiheit fördern
- Hemmschwellen abbauen

Grundlagen Barrierefreien Wohnens:
- Die Erschließung
- Grundrisse
- Wohn- und Individualräume
- Das Bad
- Die Küche
- Der Freisitz
- Das Wohnumfeld

- Gütesiegel BARRIEREFREI

Projekte stellen sich vor:
- Arnsberg-Unterhüsten: Service-Haus
- Düsseldorf-Wittlaer: Wohnen am Kaldenbergerhof
- Schwelm: Am Brunnenhof
- Arnsberg-Oeventrop: Alte Stuhlfabrik
- Unna: Krummfuß 12
- Modernisierung - Im neuen Gewand

Veröffentlichungsnummer: w-430


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Gemeinnützige Werkstätten Neuss GmbH (GWN)
Homepage: https://www.gwn-neuss.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6863


Informationsstand: 13.09.2013

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