Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Zukunft der Arbeit - auch für Leistungsgewandelte: Effiziente berufliche Rehabilitation als gemeinsame Aufgabe des Betriebsarztes und seiner Partner

Fortbildungsveranstaltung vom 21. März 1998



Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz: Tagungsberichte, Band TB 95


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)


Quelle:

Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, 1999, 76 Seiten: Zahlr. Abb., ISBN: 3-89701-409-2


Jahr:

1999



Abstract:


Der Betriebsarzt ist gemäß § 3 ASIG verpflichtet, den Arbeitgeber in Fragen des Arbeitsplatzwechsels sowie der Eingliederung und Wiedereingliederung Leistungsgeminderter in den Arbeitsprozess zu beraten. Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration dauernd oder vorübergehend Leistungsgeminderter ist die Entsprechung von verbleibenden Fähigkeiten und Anforderungen ihrer Arbeitsbedingungen.

Der Einsatz standardisierter Bewertungsinstrumentarien (Assessment-Verfahren) sowie eine bessere Verzahnung von medizinischer und beruflicher sowie stationärer und ambulanter Rehabilitation lassen eine verbesserte (weil zielorientierte) berufliche Wiedereingliederung und darüber hinaus Qualitätssicherung und Kostenreduzierung im Rehabilitationsgeschehen erwarten.

Wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiedereingliederung Leistungsgewandelter in das Berufsleben ist außerdem eine enge Zusammenarbeit aller am Rehabilitationsgeschehen beteiligten Partner (Betriebsarzt, Sicherheitsfachkraft, Hausarzt, Rehabilitationsarzt, physiotherapeutische Einrichtungen, Versicherungsträger u.a.) unter Einbeziehung des Versicherten.

Unbefriedigender Informationsfluss zwischen Betriebsarzt, Hausarzt, rehabilitativ tätigem Arzt und Leistungsträger der Rehabilitationsmaßnahme führt nicht selten zu ungezielten Rehabilitationsmaßnahmen mit nachfolgendem Fehleinsatz am Arbeitsplatz, zu kostenintensiver Umschulung statt betriebsinterner Umsetzung und letztlich zu Berentung trotz Durchführung aufwendiger Rehabilitationsmaßnahmen. Anliegen der Veranstaltung war es, diesen Dialog zu initiieren.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Successful vocational rehabilitation of people with transitory or permanent work incapacity

A common task of the occupational physician and his partners

Abstract:


The occupational physician is obliged by law (German Health and Safety Act, 1974) to consult and assist the employer in questions, related to vocational integration/ reintegration of workers with transitory or permanent disabilities.

To enable him to fulfill this duty with satisfactory results for all parties concerned in good quality and in an efficient and cost-effective way, the following should be ensured:
- standardized assessment of the remaining capacities of the disabled person and also of his/her workplace - these tools are not yet fully evaluated;
- adequate goal-oriented information flow between occupational physician, family doctor, rehabilitation specialist and insurance fund - necessary information is often not exchanged or not in a useful way;

- good interface between medical and vocational rehabilitation and also between inpatient and outpatient rehabilitation to safe time and cost and keep the disabled worker motivated.

Since in Germany a variety of insurance and pension funds have responsibilities for rehabilitation to various degrees, depending on circumstances, the already highly complex situation needs even more clarification. Main goal of the seminar, therefore, was to bring the relevant partners together arid to initiate a public dialogue.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Tagungsdokumentation




Bezugsmöglichkeit:


Fachverlag NW im Carl Schünemann Verlag
Homepage: https://www.schuenemann-verlag.de/fachverlag-nw/verlag/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV6982


Informationsstand: 14.11.2003

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