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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Barrierefreiheit im Alltag

Für Planer, Betroffene und Interessierte



Sammelwerk / Reihe:

Schriftenreihe des Landes Niedersachsen, Band 33


Autor/in:

Esfandiary, Armando; Esfandiary, Nadine


Herausgeber/in:

Der Behindertenbeauftragte des Landes Niedersachsen


Quelle:

Hannover: Eigenverlag, 2003, 42 Seiten


Jahr:

2003



Abstract:


Die Barrierefreiheit der gestalteten Lebensumwelt (früher sprach man von behinderungsgerechter Gestaltung) hat in den letzten Jahren nicht nur zunehmend an Bedeutung gewonnen, sondern ist auch verstärkt in das Bewusstsein der verantwortlichen Planer und Organisatoren gerückt. Eine besondere Bedeutung hat die Barrierefreiheit durch das 2002 verabschiedete Behindertengleichstellungsgesetz erhalten, in der erstmalig gesetzlich definiert ist, was unter Barrierefreiheit zu verstehen ist.

Ein weiterer Aspekt des Behindertengleichstellungsgesetzes, dem noch Landesgesetze in zwölf Bundesländern, darunter auch in Niedersachsen, folgen müssen, ist die Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes. In diesem Zusammenhang wird zukünftig keine Gemeinde mehr Verkehrsfinanzierungsmittel erhalten, wenn die geplanten Vorhaben nicht durch den örtlich zuständigen Behindertenbeirat oder Behindertenbeauftragten auf die Barrierefreiheit überprüft worden sind.

Dies ist für uns Anlass, das Thema noch einmal und diesmal sehr differenziert aufzugreifen. Wir haben schon vor vielen Jahren eine Broschüre zur Situation der hörgeschädigten Menschen veröffentlicht, die heute noch aktuell ist.

Die nun vorliegende Broschüre beschäftigt sich in erster Linie mit den Barrieren, die mobilitätseingeschränkte Menschen behindern. Eine weitere Broschüre wird in Kürze folgen, die das Thema Barrierefreiheit aus Sicht von blinden Menschen behandelt.

Wir wollen damit den örtlichen Behindertenbeiräten und -beauftragten Werkzeug an die Hand geben, um unter anderem nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz geplante Bauvorhaben überprüfen zu können. Sie soll aber auch gleichzeitig Anregung sein, die eigene Gemeinde kritisch zu überprüfen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch noch mal auf die von uns erstellte und von den niedersächsischen Gemeinden kostenlos anzufordernde Software zur Erstellung eines Stadtführers für Behinderte hinweisen. Ich hoffe, dass es zunehmend gelingt, das Land Niedersachsen barrierefrei zu gestalten und dass die hier vorgelegte Broschüre dazu einen Beitrag leistet.

(K. Finke, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen)


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur




Bezugsmöglichkeit:


Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Niedersachsen
Homepage: http://www.behindertenbeauftragter-niedersachsen.de/index.ph...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7197


Informationsstand: 08.12.2003

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