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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Bildung Behinderter: Schwerpunkte und Probleme der Ausbildung, Umschulung und Fortbildung in Betrieben und Rehabilitationseinrichtungen

Teil 1: Zur Erstausbildung behinderter Jugendlicher; Teil 2: Berufliche Rehabilitation in den außerbetrieblichen Einrichtungen



Sammelwerk / Reihe:

Berichte zur beruflichen Bildung, Band 43


Autor/in:

Degen, Ulrich; Kloas, Peter-Werner; Podeszfa, Helena [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 1982, 36 Seiten, ISBN: 3-88555-156-X


Jahr:

1982



Abstract:


Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat im Frühjahr 1981 Ausbildungsleiter aus circa 2.000 Betrieben und 100 Rehabilitationseinrichtungen zur Erstausbildung behinderter Jugendlicher und zur Umschulung/beruflichen Fortbildung behinderter Erwachsener befragt. Die Ergebnisse erlauben erstmals Strukturaussagen zur betrieblichen Ausbildung Behinderter in der Bundesrepublik Deutschland, zum Beispiel zu den Personengruppen, den Ausbildungsberufen und -bereichen.

Sie zeigen unter anderem, dass nur 1,3 Prozent aller Ausbildungsplätze mit Behinderten besetzt sind (bei geschätzten sechs Prozent behinderten Schulabgängern der Sekundarstufe I), dass die überwiegende Mehrheit in anerkannten Ausbildungsberufen und nicht in Sonderausbildungsgängen ausgebildet wird, wobei das Handwerk die meisten Plätze bietet, und dass die Erfolgsquoten nicht signifikant von Prüfungsergebnissen nicht behinderter Jugendlicher abweichen.

Die Untersuchungsergebnisse zur Ausbildungssituation behinderter Erwachsener belegen Engpässe beim Angebot an Berufsfindungs- und Arbeitserprobungsmaßnahmen, eine knapp einjährige Wartezeit bei den gängigsten Umschulungsberufen, eine starke Konzentration auf wenige Umschulungsberufe, Benachteiligungen für seelisch behinderte und sinnesorgangeschädigte Rehabilitanden und großen Zeitdruck und Überforderung eines Teils der Rehabilitanden, so dass relativ hohe Abbrecherquoten festzustellen sind, während der Anteil der Prüfungsversager mit vier Prozent relativ gering ist.

[IAB2]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Sammelwerk / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
Homepage: https://www.bibb.de/veroeffentlichungen
Homepage: https://www.bibb.de/auswahlbibliografien

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7239x01


Informationsstand: 24.10.1990

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