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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Psychosoziale Indikatoren für die Inanspruchnahme von stufenweiser Wiedereingliederung und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie Erwerbsverlauf nach ambulanter orthopädischer Rehabilitation

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doctor rerum medicarum für das Fachgebiet Rehabilitationsmedizin vorgelegt der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg



Autor/in:

Beck, Larissa


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Neuendettelsau: Eigenverlag, 2009, 80 Seiten, ISBN: 978-3-9814394-0-3


Jahr:

2009



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Abstract:


Hochschulschrift, Halle, Universität, Medizinische Fakultät, Dissertation, 2009

Ziel der Arbeit war die Analyse der prognostischen Bedeutung von psychosozialen Indikatoren für drei Zielgrößen: Inanspruchnahme von stufenweiser Wiedereingliederung, Inanspruchnahme von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und die Erwerbstätigkeit im Langzeitverlauf bei Patienten nach ambulanter orthopädischer Rehabilitation.

Die Untersuchung erfolgte mittels Sekundärdaten-Analysen einer prospektiven Kohortenstudie im Ein-Gruppen-Prä-Post-Design. Als psychosoziale Indikatoren wurden die Subskalen von zwei standardisierten und in der rehabilitationswissenschaftlichen Forschung etablierten Instrumenten (SF-36 und IRES-2) ausgewählt und unter Berücksichtigung ausgewählter demographischer und somatischer Variablen untersucht. Hinweise auf die prognostische Bedeutung psychosozialer Indikatoren fanden sich ausschließlich für den IRES-2.

Eine gute soziale Einbindung vermindert die Wahrscheinlichkeit für die Inanspruchnahme von stufenweiser Wiedereingliederung. Auf die Inanspruchnahme von LTA wirkt sich Ängstlichkeit ungünstig aus. Beide Zusammenhänge gelten vor allem bei Frauen. Wichtigere Determinanten für die Inanspruchnahme einer LTA sind jedoch Lebensalter und verbleibende körperliche Funktionskapazität; für die stufenweise Wiedereingliederung sind die ausschlaggebenden Komponenten noch unbekannt.

Für den langfristigen Erwerbsverlauf fanden sich keine Hinweise auf die Bedeutung psychosozialer Indikatoren, auch hier dominieren demografische und somatische Einflussfaktoren. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurden Empfehlungen für die Rehabilitationsforschung und -praxis entwickelt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Abstract:


The objective of the study was to analyse the prognostic significance of psychosocial indicators for three outcomes: utilisation of stepwise occupational reintegration, utilisation of vocational rehabilitation and long-term development of gainful employment. Secondary data analyses of a single-group prospective cohort study of patients after outpatient orthopaedic rehabilitation were performed.

Subscales of two well-established standardised questionnaires for rehabilitation research (SF-36 and IRES-2) were used as psychosocial indicators. In addition, demographic and somatic variables were considered. Only the IRES-2 provides psychosocial indicators of prognostic significance. Higher social integration reduces the probability for the utilisation of stepwise occupational reintegration. Anxiety negatively affects the utilisation of vocational rehabilitation. Both correlations seem to apply especially for women. More significant determinants for the utilisation of vocational rehabilitation are age and maintaining functional capability.

For the utilisation of stepwise occupational reintegration, determining factors remain largely unknown. With regard to the long-term development of gainful employment, no significant psychosocial indicators were found. Demographic and somatic determinants were dominating again. Recommendations for rehabilitation processes and research were derived from the results.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Bundesvereinigung SeHT e.V.
(Bundesvereinigung Selbständigkeitshilfe bei Teilleistungsschwächen e.V.)
Homepage: https://www.seht.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7425


Informationsstand: 30.05.2011

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