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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderung: Wer bekommt sie, wer nicht?

Strukturen und Prozesse des Zugangs zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für erwerbsfähige hilfebedürftige Menschen



Autor/in:

Schubert, Michael


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Halle: Eigenverlag, Online-Ressource, 2010, 89 Seiten: PDF


Jahr:

2010



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Abstract:


Die Arbeit fragt für den Personenkreis gesundheitlich beeinträchtigter Leistungsempfänger nach Sozialgesetzbuch II nach institutionellen Strukturen sowie Arbeits- und Entscheidungsprozessen der Arbeitsverwaltungen hinsichtlich des Zugangs zu erwerbsbezogenen Teilhabeleistungen im Bereich Wiedereingliederung bei Rehabilitationsträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit.

Daten wurden mittels 32 Experteninterviews erhoben. Beim Zugang zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bestehen - bedingt durch sozialrechtliche Vorgaben - für Betroffene komplexe institutionelle Betreuungsstrukturen und -prozesse.

In der institutionellen Praxis steht die schnelle und weniger die dauerhafte Re-Integration ins Arbeitsleben im Vordergrund (SGB II- versus SGB IX-Zielrichtung). Leistungsbewilligungsprozesse sind von Wirtschaftlichkeitsaspekten sowie einer Tendenz zu allgemeinen, kürzeren Leistungen geprägt. Inwieweit so das gesellschaftliche Ziel dauerhafter Teilhabe erreichbar ist, muss offen bleiben.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Berufliche Rehabilitation für Menschen mit Behinderung: Wer bekommt sie, wer nicht?


Abstract:


For the social group of benefit recipients with health problems - pursuant to SGB II (Social Code) - employment requires institutional structures as well as employment and decision-making processes of labour administrations when it comes to accessing work-related benefits in the area of reintegration with rehabilitation institutions of the Federal Employment Agency. Data has been collected by means of 32 expert interviews. When trying to access benefits to participate in working life, the persons concerned face complex institutional support structures and processes - attributable to social law provisions.

In institutional practice, the focus lies on quick - and to a lesser extent, permanent - reintegration into working life (SGB II versus SGB IX objective). Benefit approval processes are characterised by economic aspects as well as a trend towards general, shorter term benefits. The extent to which the social objective of permanent participation can be achieved must remain open.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


k. A.

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Referenznummer:

R/NV7486


Informationsstand: 13.11.2012

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