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Bibliographische Angaben zur Publikation

Fördert Mentales Kontrastieren berufsbezogene Ziele in der medizinischen Rehabilitation?

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Kessemeier, Franziska; Stöckler, Christiane; Bassler, Markus [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 455-457


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 12 MB)


Abstract:


Diskussionsgegenstand:

Vorgestellt wird eine Studie, welche klären soll, ob Rehabilitanden und Rehabilitandinnen, die an einer Intervention des Mentalen Kontrastierens mit Wenn-Dann-Planung teilnehmen (Mental Contrasting with Implementation Intentions; kurz MCII) häufiger Therapieziele mit Berufsbezug als wichtigstes Ziel priorisieren und ob sie bei Entlassung aus der Rehabilitation häufiger arbeitsfähig sind. Hintergrund der Studie ist, dass MCII außerhalb der medizinischen Rehabilitation gute Ergebnisse bei der Förderung gesundheitsrelevanter Verhaltensweisen sowohl bei gesunden, wie auch bei Menschen mit psychischen Erkrankungen, zeigt.

Vorgehensweise:

Mit 101 Patientinnen und Patienten der psychosomatischen Abteilung des Rehazentrum Oberharz wurde eine MCII-Intervention durchgeführt sowie zur Vergleichbarkeit eine Kontrollgruppe bestehend aus 152 Patientinnen und Patienten derselben Abteilung gebildet wurde. Ergebnis ist, dass 26,5 % der Patienten und Patientinnen der Experimentalgruppe, jedoch nur 14,7 % der Patienten und Patientinnen der Kontrollgruppe als wichtigstes Therapieziel ein arbeitsbezogenes Ziel nannten. Zudem war die Chance ein arbeitsbezogenes Therapieziel zu nennen höher für die Experimentalgruppe. Bezogen auf die Arbeitsfähigkeit, ist der Zusammenhang statistisch nicht signifikant.

Fazit:

MCII scheint als Intervention in der psychosomatischen Rehabilitation geeignet zu sein, um arbeitsbezogene Therapieziele zu fördern. Dies wiederum stellt eine gute Voraussetzung dar, um auf einen langfristigen Return to Work hinzuarbeiten.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV7846106


Informationsstand: 22.05.2018

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