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Bibliographische Angaben zur Publikation

Einstellungen von Ärzten und Therapeuten gegenüber der Anwendung von patientennahen Assessments in der Rehabilitation

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Buchholz, Maresa; Meyer-Mook, Sandra; Feng, You-Shan [u. a.]


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 150-151


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 12 MB).


Abstract:


In der medizinischen Rehabilitation werden immer häufiger Assessments zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität eingesetzt. Die aus den Assessments gewonnenen Ergebnisparameter dienen dazu, körperliche und psychische Einschränkungen der Patientinnen und Patienten zu erfassen sowie den weiteren Versorgungsablauf durch eine für die Patientin oder den Patienten adäquate Auswahl an Rehabilitationsmaßnahmen zu verbessern. Die Erfassung gesundheitsbezogener Lebensqualitätsparameter in der Praxis setzt dabei voraus, dass die am Behandlungsgeschehen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ausreichend Kenntnisse im Umgang sowie in der Anwendung mit patientennahen Assessments verfügen.

In einer multizentrisch longitudinal angelegten Interventionsstudie wurde daher der Frage nachgegangen, welche Einstellungen und Wahrnehmungen Ärzte/Ärztinnen und Therapeutinnen/Therapeuten im Hinblick auf die Anwendung von patientennahen Assessments in der Versorgung von Patientinnen oder Patienten mit Unfallverletzungen besitzen.

In dieser Studie wurde die Sicht von Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten auf die Anwendung von patientenbezogenen Assessments im Rehabilitationsprozess von Patientinnen und Patienten mit Unfallverletzungen untersucht. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass mit der Einführung eines kontinuierlichen Assessment-Programms das Wissen über die zur Verfügung stehenden Instrumente zunimmt und deren Erfahrungen im Umgang mit den gewonnenen Ergebnissen gesteigert werden kann.

Gleichzeitig konnte sowohl im Inter- als auch im Intragruppenvergleich beobachtet werden, dass die stetige Anwendung von patientenbezogenen Assessments zu einer verringerten Einschätzung der Bedeutsamkeit dieser Assessments im Behandlungsprozess führt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784627


Informationsstand: 19.06.2018

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