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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bedenken und Ängste gegenüber der Personaleinstellung körperlich behinderter Menschen in Abhängigkeit von der Behinderungsform

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Slavchova, Veneta; Arling, Viktoria


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 183-185


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 12 MB)


Abstract:


Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention besteht Inklusion durch eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Dies schließt auch die gleichberechtigte Teilhabe am Berufsleben mit ein, jedoch begegnen Menschen mit Behinderungen im Berufsalltag oft Bedenken. Ziel dieser Studie ist es, eine Bestandsaufnahme zu leisten, welche Bedenken und Ängste es gegenüber welchen Formen körperlichen Behinderungen gibt. Dabei wurde auch untersucht, ob diese Denkmuster nur bei denjenigen vorherrschen, die eine Person mit Behinderung gegenüber einer gesunden Person ablehnen oder ob Bedenken und Ängste auch bei denjenigen zu finden sind, die bereit sind, einen behinderten Bewerber oder eine behinderte Bewerberin einzustellen.

In Bezug auf das Entscheidungsverhalten für bzw. gegen den behinderten Bewerber zeigt sich, dass Bewerber mit Sinnesbehinderungen (Seh- bzw. Hörbehinderung) seltener gegenüber dem gesunden Bewerber ausgewählt wurden als Bewerber mit einer funktionellen Einschränkung (Querschnittslähmung bzw. Arm-Amputation). Personen, die den behinderten Bewerber ablehnten, berichteten von deutlich mehr Bedenken als diejenigen, die den behinderten Bewerber auswählten.

Vor diesem Hintergrund sollten Konzepte zur gezielten Aufklärung über die unterschiedlichen Behinderungsformen und deren konkrete Auswirkungen im Berufsleben entwickelt werden, um die bestehenden Bedenken und Ängste abzuschwächen. Ein konkreter Ansatz, um im Arbeitsleben die Hemmschwelle zwischen gesunden und körperlich behinderten Menschen abzubauen, könnte darin bestehen, Kontakte zwischen beiden Gruppen zu fördern. Die positive Wirksamkeit eines solchen Vorgehens ist in der Literatur belegt.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784637


Informationsstand: 21.06.2018

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