Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

#rehagramm - Evaluation beruflicher Integrationsmaßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen an Berufsförderungswerken

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Meyer, Stefan; Sommer, Jörn


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 212-214


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF, 12 MB).


Abstract:


Die gestiegene Anzahl diagnostizierter psychischer Erkrankungen stellt die berufliche Rehabilitation vor Herausforderungen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Hilfsangebote für diese Zielgruppe den differenzierten Bedarfen nur bedingt entsprechen. Gleichzeitig gibt es noch recht wenige Erkenntnisse darüber, welche Faktoren beim Übergang von psychisch beeinträchtigten Rehabilitanden und Rehabilitandinnen in den allgemeinen Arbeitsmarkt wirksam sind. Vier Berufsförderungswerke (BFW) haben ihre Integrationsmaßnahmen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen im Rahmen einer zweijährigen Evaluation untersuchen lassen.

Da die Evaluation explorativen Charakter hatte und die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gering war, wurde ein qualitatives Design gewählt. Es basiert auf problemzentrierten Interviews mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, BFW-Mitarbeiterinnen und BFW-Mitarbeitern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rehabilitationsträger sowie Unternehmen.

Die Ergebnisse verdeutlichten die Notwendigkeit, die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Interventionsleistungen durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BFW und die Aufnahmefähigkeit des regionalen Arbeitsmarktes fallspezifisch aufeinander zu beziehen. Dies ist in der Mehrheit der untersuchten Fälle gelungen. Die Unterstützungsbedarfe waren dabei hochgradig individuell. Überhöhten Erwartungen seitens der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollte durch ein mehrstufiges Erwartungsmanagement begegnet werden. Um den heterogenen Bedarfen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerecht werden zu können, sollten Elemente der Flexibilisierung und Individualisierung bei gleichzeitiger Sicherstellung des Gruppenkontextes in die Maßnahmenkonzepte integriert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!'




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784649


Informationsstand: 16.04.2018

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