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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Geht's auch ohne den Betriebsarzt? Wie erhält die Reha-Einrichtung Wissen über den Arbeitsplatz ihrer Rehabilitanden aus KMU?

Vortrag auf dem 27. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium vom 26. bis 28. Februar 2018 in München



Sammelwerk / Reihe:

Rehabilitation bewegt!


Autor/in:

Heuer, Jochen


Herausgeber/in:

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2018, Seite 265-267


Jahr:

2018



Link(s):


Link zu dem Beitrag im Tagungsband (PDF | 12 MB)


Abstract:


Diskussionsgegenstand:

Vorgestellt wird die 'OpAA-Studie', welche eine verbesserte Information von Rehabilitationskliniken über den Arbeitsplatz von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden zum Ziel hat. Hintergrund ist, dass für eine erfolgreiche Reintegration ins Arbeitsleben die Rehabilitationseinrichtungen Kenntnisse über den Arbeitsplatz ihrer Rehabilitandinnen und Rehabilitanden benötigen, diese jedoch in der Regel fehlen. Grund ist das fehlende Erhalten von Informationen über den Arbeitsplatz durch Betriebsärzte und Betriebsärztinnen.

Vorgehensweise:

Zentrales Instrument der Studie ist der detaillierte 'OpAA-Fragebogen' zum Arbeitsplatz, welcher durch den jeweiligen Rehabilitand beziehungsweise durch die Rehabilitandin selbst ausgefüllt wird und somit die Beschreibung der Betriebsärztin oder des Betriebsarztes ersetzen soll. Zur Validierung dessen musste als notwendige Bedingung gewährleistet werden, dass die Angaben der Betroffenen im Fragebogen auf etwa dem gleichen Niveau und mit der gleichen Zuverlässigkeit erfolgen, wie die durch seitens des Betriebsarztes beziehungsweise der Betriebsärztin. Ergebnis der Auswertung ist, dass die Übereinstimmung von Mitarbeiter- und Betriebsarzturteil in der Regel hoch bis sehr hoch ist.

Fazit:

Mit dem 'OpAA -Fragebogen' zum Arbeitsplatz ist ein Instrument entstanden, das valide Patientenangaben zum Arbeitsplatz liefern kann ohne eine nötige Vermittlung durch den Betriebsarzt beziehungsweise der Betriebsärztin. Somit können Kliniken näher am Arbeitsplatz therapieren, weshalb verbesserte Chancen auf Wiedereingliederung und der Erhalt des Arbeitsplatzes zu erwarten sind.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Sammelwerk '27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Rehabilitation bewegt!' | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Sammelwerksbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund)
Bereich Reha-Forschung > Reha-Kolloquium
Homepage: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Experten/R...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV784671


Informationsstand: 26.07.2018

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