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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Praktische Nutzung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF): Erprobung eines neuen Ansatzes in der neurologischen Rehabilitation


Autor/in:

Lorch, Felicitas


Herausgeber/in:

Universität Ulm - Medizinische Fakultät


Quelle:

Ulm: Universitätsverlag Ulm, 2015, 97 Seiten


Jahr:

2015



Link(s):


Link zu der Dissertation (PDF | 4 MB)


Abstract:


Die Arbeit ist zugleich eine Dissertation an der Universität Ulm, 2014.

Die Studie zur Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit wurde am Rehabilitationskrankenhaus Ulm in der neurologischen Rehabilitation durchgeführt. Dabei wurde der Patientenzustand anhand ICF-basierter Deskriptoren erfasst und in der Auswertung mit dem üblicherweise in der Rehabilitation verwendetem Barthel-Index verglichen. Dabei wird jeweils für einen ICF-basierten Deskriptor ein Feld für Gesundheitsproblem, Aktivitäts- und Teilhabestörung ausgefüllt.

Die Skala reicht von 0 (kein Schaden) bis 100 (maximaler Schaden). Die Gradierung erfolgt als Unschärfe (d.h. als Intervall) und trägt dem Umstand Rechnung, dass kein einfaches Messverfahren für den Grad einer Behinderung vorhanden ist. Es erfolgte die Berechnung der Korelation zwischen Barthel-Score und Schweregrad (r = -0,471) und der Unschärfe (r= -0,600). Dabei zeigt sich eine negative Korrelation, dies bedeutet eine Übereinstimmung aufgrund der unterschiedlich orientierten Skalierung.

Die gefundene Korrelation ist als gut zu werten, da die fest vorgegeben Items des Barthel-Index nicht zwingend mit den frei gewählten ICF-basierten Deskriptoren inhaltlich übereinstimmen. Es erfolgte daher zusätzlich eine Blockbildung zum Gebiet 'Mobilität', dabei zeigt sich eine deutlich ausgeprägtere Korrelation (BI vs. Schweregrad -0,740, BI vs. Unschärfe r= -0,668, p <0,0001). Vermutlich lässt die Anwendung von frei gewählten ICF-basierten Deskriptoren eine individuellere Beschreibung des Patientenzustandes und des Rehabilitationsverlaufes zu. Zusätzlich kann dadurch und durch eine Anwendung der Ergebnisspinne eine gezieltere Fokussierung des Rehabilitationszieles erreicht werden.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Kommunikations- und Informationszentrum Ulm (kiz)
Homepage: https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/kiz/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8290


Informationsstand: 09.11.2015

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