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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Analphabetismus und Teilhabe

Warum erwachsene Analphabeten lesen und schreiben lernen



Autor/in:

Müller, Katja


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Potsdam: Universitätsverlag, 2015, XI, 225 Seiten, ISBN: 978-3-86956-332-9


Jahr:

2015



Abstract:


Aus bildungstheoretisch-gesellschaftskritischer Perspektive stellt sich Lernen als soziales Handeln in gesellschaftlich-vermittelten Verhältnissen - Möglichkeiten wie auch Begrenzungen - dar. Funktionaler Analphabetismus ist mit einem bundesweiten Anteil von 14 % der erwerbsfähigen Bevölkerung oder 7,5 Millionen Analphabeten in Deutschland nicht nur ein bildungspolitisches und -praktisches, sondern auch ein wissenschaftlich zu untersuchendes Phänomen.

Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen und Anknüpfungspunkte für die vorliegende Studie bieten. Aus der Zielgruppenforschung beispielsweise ist bekannt, dass die Hauptadressaten der Männer, der Älteren und der Bildungsfernen nicht adäquat erreicht bzw. als Teilnehmende gewonnen werden. Aus der Teilnehmendenforschung sind Abbrüche und Drop-Outs bekannt.

Warum Analphabeten im Erwachsenenalter, also nach der Aneignung vielfältigster Bewältigungsstrategien, durch das sich das Phänomen einer direkten Sichtbarkeit entzieht, dennoch beginnen das Lesen und Schreiben (wieder) zu lernen, wird bislang weder bildungs- noch lerntheoretisch untersucht. Im Rahmen der vorliegenden Erwachsenenbildungsstudie werden genau diese Lernanlässe empirisch herausgearbeitet.

[Aus: Verlagsinformation]


Weitere Informationen:


Englisches Abstract

Analphabetism and participation: Why illiterate adults learn to read and write


Abstract:


From social critical perspective, learning is a social activity in socially-mediated conditions - opportunities as well as limitations. With a nationwide market share of 14% of the working population or 7.5 million in Germany illiteracy is a political, educational as well as scientific phenomenon. There are numerous studies that deal with this subject and offer points of departure for the present study. For example is known that the main addressees of the men, the elderly and the less educated are not adequately reached or won as a participant for literacy courses. From the research about participants terminations and dropouts are known.

Why illiterate people in adulthood, so after acquiring the most diverse coping strategies through which the phenomenon of direct visibility escapes, but begin to learn reading and writing (again), is not investigated neither in education nor in learning theories. In the present study, these adult education learning motives are worked out empirically.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Buch/Monografie / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Universitätsverlag Potsdam
Homepage: https://www.ub.uni-potsdam.de/de/publizieren/uebersicht.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8328


Informationsstand: 09.11.2015

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