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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitshilfe des Deutschen Vereins zur Existenzsicherung von Auszubildenden im SGB II

Die Arbeitshilfe (DV 02/17) wurde am 12. September 2017 vom Präsidium des Deutschen Vereins verabschiedet



Sammelwerk / Reihe:

Soziale Sicherungssysteme und Sozialrecht


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. (DV)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2017, 38 Seiten


Jahr:

2017



Link(s):


Link zur Arbeitshilfe (PDF | 270 KB)


Abstract:


In der Arbeitshilfe wird erklärt, wann die Regelungen des SGB II für junge Menschen in der Ausbildung als nachrangiges und zumeist ergänzendes Unterstützungssystem greifen. In einem ersten Schritt erfolgt eine rechtssystematische Darstellung der Zusammenhänge. Sodann wird personenkreisbezogen auf die Sicherung des Lebensunterhalts von Auszubildenden eingegangen.

Die Regelungen zur Existenzsicherung von Auszubildenden (Ausbildungsförderung) sind komplex. Die Auseinandersetzung mit Fragen der Leistungsberechtigung eröffnet Schnittstellen und Abgrenzungsfragen zwischen verschiedenen Büchern und besonderen Teilen des Sozialgesetzbuchs. Hierzu gehören insbesondere das Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG)2, das Sozialgesetzbuch Drittes Buch - Arbeitsförderung (SGB III), das Sozialgesetzbuch Zweites Buch - Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), das Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch - Sozialhilfe (SGB XII) und das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).

Im Bereich der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist mit Inkrafttreten des Neunten Gesetzes zur Änderung des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch (9. SGB II-ÄndG) zum 1. August 2016 der Personenkreis, der unter Anrechnung von Ausbildungsvergütung und Ausbildungsförderung aufstockend Arbeitslosengeld II (d. h. Leistungen zum Lebensunterhalt, Leistungen für Unterkunft und Heizung und ggf. Mehrbedarfe) erhalten kann, größer geworden. Ein kompliziertes System von Vorrangregelungen, Ausnahmen und Rückausnahmen führen in der Praxis zu Fragen und Unsicherheiten bei der Beurteilung, wann die Regelungen des SGB II als nachrangiges und zumeist ergänzendes Unterstützungssystem für Auszubildende greifen. Die durch das 9. SGB II-ÄndG bewirkten Änderungen an der Schnittstelle zwischen der Ausbildungsförderung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende haben diese Unsicherheiten nicht beseitigen können. Deshalb wäre es hilfreich, die Leistungen der Ausbildungsförderung bedarfsgerecht auszugestalten.

Die Arbeitshilfe des Deutschen Vereins zu Leistungen für Auszubildende im SGB II veranschaulicht die Regelungssystematik und bietet Unterstützung bei der Beurteilung der Leistungsberechtigung von Auszubildenden in verschiedenen Sachverhaltskonstellationen. Sie bietet eine zweigleisige Annäherung an das komplexe Thema durch eine rechtssystematische Darstellung in den Kapiteln 'B.' und Kapitel 'C.' sowie eine personenkreisbezogene Darstellung in Kapitel 'D.'. Die Arbeitshilfe richtet sich vorrangig an Fachkräfte in Jobcentern und Beratungsstellen.

[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge (DV)
Homepage: https://www.deutscher-verein.de/de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV8538


Informationsstand: 19.10.2017

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