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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Checkliste zur barrierefreien Gestaltung von Arbeitsstätten


Sammelwerk / Reihe:

Fach-Information (FI), Band 0067


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)


Quelle:

Mainz: Eigenverlag, 2019, Stand 07/2019, 14 Seiten: PDF


Jahr:

2019



Link(s):


Link zu der Fach-Information (PDF | 2,5 MB)


Abstract:


Für die berufliche Teilhabe benötigen nicht nur Menschen mit Behinderung eine barrierefrei gestaltete Arbeitsstätte. Stufen, nicht ergonomisch gestaltete Software oder Sensortaster ohne Rückmeldung sind Barrieren, die in vielen Bereichen vorkommen können. Aus diesem Grund müssen für eine barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten die Belange von körperlich behinderten Menschen ebenso berücksichtigt werden wie die von kognitiv und sinnesbehinderten Menschen.

Barrierefreiheit in der Arbeitsstätte und an den Arbeitsplätzen wird nach dem Grundsatz des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG, hier § 4 Barrierefreiheit) umgesetzt: 'Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.'

Auf eine Arbeitsstätte übertragen bedeutet das: Die Arbeitsstätte und die Arbeitsplätze sind in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar zu gestalten. Eine barrierefreie Gestaltung kann im Einzelfall für eine berufliche
Teilhabe nicht ausreichen und muss im entsprechenden Fall durch individuelle behinderungsgerechte Gestaltung ergänzt werden.

Diese Checkliste soll eine erste Hilfe sein, um in der betrieblichen Praxis Barrieren und Handlungsbedarf zu erkennen. Sie erleichtert den Einstieg in ein Prüfverfahren, bei dem die Gebäude und Außenbereiche begangen und die Mängel aufgearbeitet werden können. Außerdem ist die Checkliste eine Stütze
bei der Gefährdungsbeurteilung.

[Aus: Information der Herausgeberin]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Fach-Informationen der BGHM
Homepage: https://www.bghm.de/arbeitsschuetzer/praxishilfen/fach-infor...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NV9735


Informationsstand: 15.09.2020

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