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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Nicht-spezifischer Kreuzschmerz

Langfassung



Sammelwerk / Reihe:

Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL)


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesärztekammer (BÄK); Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV); Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)


Quelle:

Berlin: Eigenverlag, 2017, 2. Auflage, Version 1, 108 Seiten


Jahr:

2017



Link(s):


Link zur NVL Kreuzschmerz mit sämtlichen Komponenten (HTML)


Abstract:


Das Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL) ist eine gemeinsame Initiative von Bundesärztekammer, Kassenärztliche Bundesvereinigung und Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften zur Qualitätsförderung in der Medizin. Die operative Durchführung und Koordination des NVL-Programms erfolgt durch das ÄZQ.

Bei einer Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) handelt es sich um eine 'systematisch entwickelte Entscheidungshilfe über die angemessene ärztliche Vorgehensweise bei speziellen gesundheitlichen Problemen im Rahmen der strukturierten medizinischen Versorgung' und damit um eine Orientierungshilfe im Sinne von 'Handlungs- und Entscheidungsvorschlägen', von denen in begründeten Fällen abgewichen werden kann oder sogar muss.

Das NVL-Programm zielt auf die Entwicklung und Implementierung versorgungsbereichübergreifender Leitlinien zu ausgesuchten Erkrankungen hoher Prävalenz unter Berücksichtigung der Methoden der evidenzbasierten Medizin. Insbesondere sind Nationale VersorgungsLeitlinien inhaltliche Grundlage für die Ausgestaltung von Konzepten der strukturierten und integrierten Versorgung.

Kreuzschmerzen im Allgemeinen sind unterschiedlich starke Schmerzen des menschlichen Rückens, die ganz verschiedene Ursachen haben können. Die Empfehlungen dieser Leitlinie beschränken sich auf die Versorgung der Patientengruppe mit nicht-spezifischen Kreuzschmerzen. Kreuzschmerzen sind definiert als Schmerzen unterhalb des Rippenbogens und oberhalb der Gesäßfalten, mit oder ohne Ausstrahlung. Begleitend können weitere Beschwerden vorhanden sein.

Dem Verständnis eines biopsychosozialen Krankheitsmodells entsprechend, sind bei nicht-spezifischen Kreuzschmerzen neben somatischen (zum Beispiel Prädisposition, Funktionsfähigkeit) auch psychische (zum Beispiel Problemlösekompetenz, Selbstwirksamkeitserwartung) und soziale Faktoren (zum Beispiel soziale Netze, Versorgungsstatus, Arbeitsplatz) bei Krankheitsentstehung und -fortdauer relevant und entsprechend auch bei Diagnostik und Therapie zu berücksichtigen. Bei manchen Patienten erfordert dies besondere Aufmerksamkeit, da psychosoziale Faktoren in diesen Fällen einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung und Prognose dieser Erkrankung haben.

Die Klassifikation der Kreuzschmerzen kann nach Ursache, Dauer, Schweregrad und Chronifizierungsstadium erfolgen.

Die 2. Auflage der NVL Nicht-spezifischer Kreuzschmerz wurde im März 2017 veröffentlicht. Die NVL Nicht-spezifischer Kreuzschmerz wird sowohl als responsive HTML-Version als auch im PDF-Format angeboten. Zur besseren Implementierung stehen ergänzende Formate wie Kurzfassung, Veröffentlichung im Ärzteblatt, Flyer, Foliensatz sowie verschiedene Patientenmaterialien zur Verfügung.


[Aus: Information des Herausgebers]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Graue Literatur / Praxishilfe/Ratgeber / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ)
Gemeinsame Einrichtung von Bundesärztekammer (BÄK) und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV)
Programm für Nationale VersorgungsLeitlinien (NVL)
Homepage: https://www.leitlinien.de/nvl/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/NVNVL01


Informationsstand: 14.05.2019

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