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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bremen ermöglicht Barrierefreiheit beim E-Government


Autor/in:

Kubicek, Herbert; Lühr, Henning; Schulte, Beate


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Innovative Verwaltung, 2003, Heft 9, Seite 35-38, Wiesbaden: Gabler, ISSN: 1618-9876


Jahr:

2003



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Abstract:


Hintergrund und Ausgangslage: Die Freie Hansestadt Bremen hat in den letzten Jahren national und international eine Spitzenstellung bei der Entwicklung innovativer eGovernment-Lösungen errungen. Vielfach prämiert und richtungsweisend waren hierbei das Stadtinformationssystem bremen. online (www.bremen.de) und die Konzepte zur Einführung rechtsverbindlicher Online-Transaktionen unter Verwendung der digitalen Signatur.

In den Projekten geht es nicht nur um innovative technische Lösungen, sondern stets auch um deren Nutzbarkeit und Nützlichkeit für die Verwaltung und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Bürgerinnen und Bürger. Dazu hat nicht zuletzt eine enge Kooperation der bremischen Verwaltung mit dem Technologiezentrum Informatik (TZI) an der Universität Bremen beigetragen. Bei den Bemühungen um eine ganzheitliche Sicht ist bisher allerdings ein Aspekt zu kurz gekommen, der an anderer Stelle hohe Priorität für die bremische Verwaltung genießt: Die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Arbeitsprozesse der Verwaltung und in das öffentliche Leben insgesamt.

Um der besonderen Fürsorge- und Förderungspflicht eines öffentlichen Arbeitgebers gegenüber schwerbehinderten Menschen nachzukommen, schlossen der Senat der Freien Hansestadt Bremen, die Gesamtschwerbehindertenvertretung, der Gesamtpersonalrat für das Land und die Stadt-gemeinde Bremen 2001 eine Integrationsvereinbarung, die für diese Zielgruppe neue berufliche Perspektiven eröffnen soll. Sie und das im Mai 2002 in Kraft getretene Behindertengleichstellungsgesetz BGG waren der Anlass, diese beiden bisher isoliert nebeneinander laufenden Prozesse zusammenzuführen.

Deshalb wurde Ende 2001 eine Arbeitsgruppe gebildet, in der Mitarbeiter der bremischen Verwaltung (Senator für Finanzen, Integrationsamt, Gesamtschwerbehindertenvertretung) und das Institut für Informationsmanagement Bremen ifib zusammenarbeiten. Diese Arbeitsgruppe 'Barrierefreies eGovernment der Freien Hansestadt Bremen' entwickelte ein Bündel von Projekten, die nun schrittweise umgesetzt werden. Damit will die Freie Hansestadt Bremen auch im Wettbewerb um barrierefreies eGovernment einen Spitzenplatz erlangen und besonders in diesem Jahr, dem Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen, Akzente setzen.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Springer Gabler
Homepage: https://www.springer.com/springer+gabler?SGWID=0-1736613-0-0...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0070


Informationsstand: 12.07.2004

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