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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Besondere Probleme junger Rheuma-Kranker bei der beruflichen Re-Habilitation


Autor/in:

Ropers, Gwendolin; Sangha, Oliver; Kriegel, Walter [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Aktuelle Rheumatologie, 1989, 14. Jahrgang, Seite 19-23, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0341-051x


Jahr:

1989



Abstract:


In einer Pilotstudie des Fachausschusses 'Rheuma- und Arbeitswelt' der Deutschen Rheuma-Liga wurden 39 Jugendliche zu Problemen der Ausbildung und Berufsberatung befragt; es handelte sich dabei um Jugendliche im Alter von 15 bis 35 Jahren, von denen der überwiegende Teil (79 Prozent) an juveniler Arthritis erkrankt war.

Nach eigenen Angaben waren 20 Prozent leicht, 45 Prozent mittelschwer und 25 Prozent schwer betroffen. 59 Prozent der Befragten waren berufstätig oder absolvierten eine Lehre, die übrigen besuchten die Schule.

Als Hauptprobleme während der Schulzeit und der Berufsausbildung wurden genannt:
- lange Fehlzeiten
- mangelndes Verständnis der Lehrer, Mitschüler/Kollegen und Ausbilder
- Ausschluss von sozialen Ereignissen (Schulausflüge, Sport).

Lediglich von 14 Prozent der Jugendlichen wurde die Berufsberatung unter besonderer Berücksichtigung ihrer Krankheit positiv beurteilt.

Defizite waren insbesondere:
- mangelnde Aufklärung der Berufsberater
- unzureichende Einbeziehung der spezifischen Wünsche des Einzelnen
- fehlende Berücksichtigung der individuellen Prognose.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Juveniles Suffering from Rheumatoid Diseases: Specific Problems of the Vocational Re-Habilitation


Abstract:


39 juveniles have been questioned about problems of education and vocational guidance in a pilotstudy of the commission 'rheumatism and occupation' (German Rheumatism League).

The age of the patients ranged between 15 and 35 years; the main diagnosis was juvenile rheumatoid arthritis (79 per cent).

20 per cent classified their disease as mild, 45 per cent more severe and 25 per cent serious. 50 per cent of the patients were employed or in an apprenticeship, the other juveniles were still visiting school.

Main problems during school-time and vocational training were:
- prolonged absence from school
- insufficient understanding from teachers, school-mates, colleagues and instructors
- exclusion from social events and sporting activities.

Only 14 per cent had a positive opinion about the vocational guidance, especially concerning the state of disease.

Main deficits were:
- low information level of the vocational counsellor
- disregard of the specific vocational wishes
- insufficient consideration of the individual clinical prognosis.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Menschen mit Rheuma am Arbeitsplatz | REHADAT-Gute Praxis | REHADAT-Gute Praxis




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Aktuelle Rheumatologie
Homepage: https://www.thieme.de/de/aktuelle-rheumatologie/profil-13507...

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Referenznummer:

R/ZA0074


Informationsstand: 24.01.1991

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