Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Werkstatt für Behinderte aus der Sicht des Gesetz- und Verordnungsgebers


Autor/in:

Rindt, Manfred


Herausgeber/in:

Verband evangelischer Einrichtungen für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung e.V. (VBEEM)


Quelle:

Orientierung, 1980, Heft 2, Seite 148-160, Reutlingen: Grafische Werkstätte, ISSN: 0720-2172


Jahr:

1980



Abstract:


Das Schwerbehindertengesetz von 1974 versucht sowohl die Zielvorstellung der Arbeits- und Produktionsorientierung als auch die einer sozialen, pädagogischen und therapeutischen Funktion in den Werkstätten für Behinderte zu verwirklichen. Diejenigen Schwerbehinderten, die wegen der Schwere ihrer Behinderung nicht oder noch nicht ins 'normale' Arbeitsleben integriert werden können, finden gemäß § 52 SchwbG in einer Werkstatt für Behinderte einen Arbeitsplatz. Weitere gesetzliche Regelungen zum Werkstattbereich sind in unterschiedlichen Gesetzen, wie dem Bundessozialhilfegesetz oder dem Arbeitsförderungsgesetz enthalten.

Der Verfasser erläutert den Personenkreis, der in eine Werkstatt für Behinderte aufzunehmen ist, den Grundsatz der einheitlichen Werkstatt (Aufnahme der Behinderten im Einzugsbereich der Werkstatt, unabhängig von Art und Schwere der Behinderung), das Einzugsverfahren (Überprüfung, ob und in welchen Werkstattbereich der Behinderte aufgenommen wird, unter Beteiligung des Behinderten und entsprechenden Fachpersonals), die Planung eines Fachausschusses, den Arbeitstrainingsbereich (Weiterentwicklung der Persönlichkeit und der beruflichen Qualifikation), den Arbeitsbereich, die Arbeitszeit, die Größe mit 120 Arbeitsplätzen und die arbeitsvertraglichen Aspekte, die Anforderungen an den Werkstattleiter sowie an das Personal der begleitenden Dienste. Ein Anerkennungshinweis 'Anerkannte Werkstatt für Behinderte' soll einem Arbeitgeber signalisieren, dass er 30 Prozent des Auftragswertes mit der Ausgleichsabgabe verrechnen kann. Abschließend wird ein Ausblick auf künftige Planungen und Vorhaben geworfen.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Orientierung
Homepage: https://www.beb-orientierung.de/

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Referenznummer:

R/ZA0148


Informationsstand: 04.05.1992

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