Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Arbeitsmarktinitiative für Schwerbehinderte und Teilarbeitsfähige


Autor/in:

Werhahn, Peter


Herausgeber/in:

Berufsverband der Kinderärzte Deutschlands e.V.


Quelle:

Der Kinderarzt, 1994, Sonderdruck aus Heft 5/1994, 25. Jahrgang (Heft 5), Seite 540-542, Lübeck: Scheffler


Jahr:

1994



Abstract:


Ausgangspunkt für die Überlegungen des Autors ist seine kinderärztliche Erfahrung, dass behinderte Kinder und ihre Eltern in eine langanhaltende, tiefe Depression verfallen, wenn aus diesen Kindern im Rahmen des Einsetzens der Pubertät behinderte Erwachsene werden.

Ursache dafür ist die Verweigerung des Erwachsenwerdens auf beiden Seiten mangels akzeptabler Zukunftsperspektiven für das nun beginnende behinderte Erwachsenenleben.

Besonders wenig hoffnungsvolle Erwartungen für ihr Erwachsenenleben erweckt die berufliche Zukunft dieser Kinder, und das nicht nur im vordergründig praktischen Wortsinn.

Denn auf die alltägliche, so erstaunlich existenziell formulierte Fragen: Was wirst du? Was bist du? antworten Jugendliche jeweils mit einer Berufsangabe, was die Bedeutung der Arbeit im Sinne einer beruflichen Tätigkeit für das Selbstverständnis (Selbstbild, Ich-Identität) höchst prägnant formuliert.

Und das zentrale Thema der Pubertät ist ja gerade, ein neues positives und tragfähiges Selbstbild zu entwickeln.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Kinder- und Jugendarzt
Homepage: http://www.kinder-undjugendarzt.de/index.html

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Referenznummer:

R/ZA0333


Informationsstand: 20.09.1994

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