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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Prozess- und Ergebnisevaluation anhand individueller DASH-Werte


Autor/in:

Harth, A.; Germann, G.; Jester, A.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Trauma und Berufskrankheit, 2008, Volume 10 (Issue 3), Seite 378-380, Heidelberg: Springer, ISSN: 1436-6274 (Print); 1436-6282 (Online)


Jahr:

2008



Abstract:


Ziel dieser Studie war es, die Effektivität eines patientenorientierten Handrehabilitationsprogramms im Vergleich zu einem Standardprogramm bezüglich der funktionellen Ergebnisse, der beruflichen Situation, der Patientenzufriedenheit und der Kosten zu evaluieren.

Das Patientenkollektiv bestand aus zwei konsekutiven Kohorten mit je 75 Patienten, die an unserem stationären Handrehabilitationsprogramm teilnahmen.

Die eine Patientengruppe erhielt das im Hause 'bisher übliche' Standardprogramm, wohingegen die Behandlung für die Patienten der anderen Gruppe aus einem speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, adaptierten Programm bestand.

Die Daten wurden zu drei Messzeitpunkten erhoben. Sowohl klinische als auch subjektive Variablen wurden erfasst. Patienten des adaptierten Programms zeigten bei allen Variablen bessere Ergebnisse.

Unter anderem kehrten mehr Patienten an ihren Arbeitsplatz zurück und die Zeit der Arbeitsunfähigkeit war kürzer, womit eine erhebliche Kostenersparnis erreicht werden konnte. Der patientenorientierte Ansatz war nicht nur aus ethischer Sicht, sondern auch aus Effektivitäts- und Kostengründen geeigneter.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Process and result evaluation on the basis of individual DASH values


Abstract:


The aim of this study was to evaluate the effectiveness of a patient-oriented hand rehabilitation program compared to a standard program in terms of functional results, work situation, patient satisfaction and cost.

The patient collective comprised two consecutive cohorts, each of 75 patients, who took part in our in-patient hand rehabilitation program. One patient group received the standard hitherto 'usual” program, while the treatment for the other group consisted of a special program custom-tailored and adapted to their needs.

Data were gathered at three measurement time points. Both clinical and subjective variables were measured. Patients following the adapted program showed better results in all variables. Among other things, more patients returned to work and the periods of inability to work were shorter, as a result of which significant cost saving could be achieved.

The patient-oriented approach was more suitable not only from an ethical point of view, but also from an effectiveness and cost-effectiveness point of view.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Trauma und Berufskrankheit
Homepage: https://link.springer.com/journal/10039

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA0470


Informationsstand: 10.12.2009

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