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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Selbstvertrauen und neuen Lebensmut durch Arbeit

Bei der Beschäftigung behinderter Mitarbeiter gewinnen beide Seiten



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Industrie- und Handelskammer Darmstadt (IHK Darmstadt)


Quelle:

IHK-Report Südhessen, 2003, Heft 3, Seite 8-11, Darmstadt: Eigenverlag, ISSN: 1433-8610


Jahr:

2003



Abstract:


Geschildert werden einige Beispiele betrieblicher Integration. Der gelernte Bürokaufmann Florian K. leidet seit seiner Geburt an spinaler Muskelatrophie und ist auf die Benutzung eines Rollstuhls angewiesen. Nach über einem Jahr Arbeitslosigkeit managt er gemeinsam mit seinem Vorgesetzten die Verwaltung eines Metall-Betriebs.

Zunächst absolvierte er eine dreimonatige Probezeit, die das Arbeitsamt finanzierte, bevor der Vertrag in ein festes Arbeitsverhältnis überging. Der Arbeitsplatz von Florian K. musste behinderungsgerecht gestaltet werden, die Kosten für die Spezialausstattung übernahm das Integrationsamt ebenso wie einen hohen Anteil der Lohnkosten in den kommenden Jahren. Die Zusammenarbeit an dem Büroarbeitsplatz klappt hervorragend - wie Florian K. bei seiner fortschreitenden Muskelerkrankung die Arbeit in einigen Jahren bewältigen kann, muss abgewartet werden.

Die Einstellung des Bruders von Florian K., der ebenfalls an der Muskelschwäche leidet, scheiterte schon im Vorfeld an der mangelnden Ausstattung des Firmengebäudes - der Aufzug war eng und unzuverlässig, somit war seine fachliche Qualifikation für die ausgeschrieben Stelle nicht mehr ausschlaggebend.

André Z. ist promovierter Physiker und nach einem Verkehrsunfall seit einigen Jahren querschnittsgelähmt. Er absolvierte ein Aufbaustudium in Informatik und arbeitet heute bei einem Softwareentwickler als Systemprogramierer. Den Stellenwechsel erwirkte André Z. mittels einer Initiativbewerbung aus eigener Kraft. Z. selbst stellte die notwendigen Kontakte zum Integrationsamt her. Vorteilhaft war, dass das Gebäude seiner Firma schon von vorneherein barrierefrei erbaut worden war.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


IHK-Report Südhessen
Heute: IHK-REPORT - Magazin der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar
Homepage: https://www.darmstadt.ihk.de/
Homepage: https://www.darmstadt.ihk.de/servicemarken/presse/publikatio...

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Referenznummer:

R/ZA1036


Informationsstand: 27.05.2003

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