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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beurteilung der Fahreignung hirngeschädigter Patienten in der neurologischen Rehabilitation


Autor/in:

Niemann, Hendrik; Hartje, Wolfgang


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zeitschrift für Neuropsychologie, 2013, 24. Jahrgang (Heft 2), Seite 69-87, Bern: Huber, ISSN: 1016-264X (Print); 1664-2902 (Online)


Jahr:

2013



Abstract:


Retrospektiv wurden die Daten von 494 Patienten analysiert, die während der stationären neurologischen Rehabilitation zur Frage ihrer Fahreignung untersucht worden waren. Die Daten umfassten die Ergebnisse psychometrischer Tests zur Prüfung der Reaktionsbereitschaft, Reaktionsschnelligkeit, Reaktionssicherheit, Aufmerksamkeitsteilung, visuellen Suche und Orientierung, Umstellungsfähigkeit sowie die Ergebnisse einer umfangreichen Fahrprobe im öffentlichen Straßenverkehr mit Beurteilung verschiedener Fahrverhaltensaspekte und der generellen Fahrsicherheit durch einen Fahrlehrer.

Das Ergebnis der Fahrprobe wurde bei 28 % der Patienten als nicht ausreichend sicher beurteilt. Eine für die Einzelfallentscheidung befriedigend sichere Prognose des Fahrprobenausgangs auf der Grundlage der Testergebnisse wurde nicht erreicht. Je nach Prognoseverfahren wurden 29 % bis 67 % der als nicht fahrgeeignet und 14 % bis 24 % der als fahrgeeignet prognostizierten Fälle falsch klassifiziert.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Assessment of Fitness to Drive in the Rehabilitation of Patients with Brain Damage


Abstract:


The data of 494 brain-damaged patients whose driving ability was examined during clinical rehabilitation were retrospectively analysed. The data comprised measures of alertness, speed and accuracy of sensory-motor reaction, selective and divided attention, visual scanning and orientation, flexibility as well as outcome-measures of an on-road driving test.

Various aspects of driving behaviour and overall safety were rated by the driving instructor. 28 % of the patients failed the driving test. The outcome of the driving test could not be reliably predicted from the psychometric measures. Depending on prognostic procedures used, 29 % to 67 % of cases predicted to fail and 14 % to 22 % of cases predicted to pass the driving test were misclassified.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift für Neuropsychologie
Homepage: https://econtent.hogrefe.com/loi/znp

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Referenznummer:

R/ZA1278


Informationsstand: 08.04.2016

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