Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerbehinderte - Der Beitrag des Personalrats bei der Eingliederung Schwerbehinderter


Autor/in:

Seidel, Rainer


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Personalrat, 2004, Heft 8, Seite 303-308, Frankfurt am Main: AiB, ISSN: 0175-9299


Jahr:

2004



Abstract:


Der Personalrat hat im Rahmen der Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte in sozialen und personellen Angelegenheiten unter anderem nach § 93 SGB IX die Aufgabe, die Eingliederung schwerbehinderter und die diesen gleichgestellten Mitarbeiter zu fördern. Eingliederung bedeutet, dass für diesen Personenkreis ein optimaler Arbeitseinsatz erreicht wird. Er hat auf die Wahl einer Schwerbehindertenvertretung und die Beachtung ihrer Beteiligungsrechte hinzuwirken.

Darüber hinaus hat er dafür zu sorgen, dass bei Besetzung freier Stellen arbeitslose Schwerbehinderte in die Prüfungspflicht einbezogen werden. Bei der Verpflichtung zur Eingliederung geht es nicht nur um die Verfolgung berechtigter Interessen der schon in der Dienststelle beschäftigten behinderten Mitarbeiter, sondern auch um die Beachtung Dienststellen übergreifender Gesichtspunkte. Der Personalrat ist wie die Schwerbehindertenvertretung und der Arbeitgeber durch die Prinzipien des sozialen Rechtsstaates an sozialpflichtiges Handeln gebunden.

Da zu den Beschäftigten immer auch die schwerbehinderten und die diesen gleichgestellten Mitarbeiter gehören, erstreckt sich die Zuständigkeit des Personalrats auf den Schutzbereich des Sozialgesetzbuches IX.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Personalrat
Homepage: https://www.bund-verlag.de/zeitschriften/der-personalrat/

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Referenznummer:

R/ZA2318


Informationsstand: 30.11.2004

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