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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Saarländische Landesregierung: Behinderte gehören in die Gesellschaft


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Arbeitskammer des Saarlandes


Quelle:

Arbeitnehmer, 2004, 52. Jahrgang (Heft 7), Saarbrücken: Eigenverlag, ISSN: 0334-8223


Jahr:

2004



Abstract:


Oberstes Ziel der saarländischen Behindertenpolitik soll auch in Zukunft die Integration behinderter Menschen in Gesellschaft, Arbeit und Beruf sein.

'An Gesetzen und Vorschriften zur Erreichung dieses Zieles mangelt es nicht. Aber das Wesentlichste sind die noch immer bestehenden Mauern und Barrieren in den Köpfen vieler Menschen, die wir durch tägliche mühselige Überzeugungsarbeit einreißen müssen. In einer allzu egozentrisch ausgeprägten Gesellschaft gibt es täglich leider noch eine Vielzahl von Beispielen, die belegen, dass Rücksichtnahme und Verstand schon im Umgang von Menschen ohne Behinderungen miteinander eine Seltenheit sind. Erst recht gilt dies für den Umgang mit behinderten Menschen. Hier gibt es noch große Defizite. Hier muss noch viel getan werden, obwohl wir im Saarland schon viel erreicht haben.' Dies erklärte Justiz- und Sozialminister Hecken anlässlich des 50. Geburtstags des 'Haus Sonne', einer Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem Betreuungsbedarf, Werkstätten und einem Erwachsenenwohnheim für Menschen mit Behinderungen.

Das Saarland setzt auf nachhaltige Beschäftigung

Beim Abbau der Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sei das Saarland bundesweit spitze. Seit 1999 hat das Saarland im Rahmen der Umsetzung des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter den Anteil um 34 Prozent senken können - der Bundesdurchschnitt liegt bei acht Prozent Rückgang. Das erstaunliche an dieser Bilanz, so Hecken, sei die Tatsache, dass diese Senkung der arbeitslosen Schwerbehinderten bis zum heutigen Tage gehalten werden konnte, während in nahezu allen anderen Bundesländern eine Tendenz in die umgekehrte Richtung zu verzeichnen sei. Das zeige: Im Saarland würden keine kurzfristigen Strohfeuer angezündet, sondern nachhaltig Beschäftigung geschaffen.

Auf diesem, bundesweit besten, Ergebnis dürfe man sich jedoch nicht ausruhen. Es müsse weiter daran gearbeitet werden, das Ende 2003 in Kraft getretene saarländische Behindertengleichstellungsgesetz Schritt für Schritt umzusetzen. Wichtig sei vor allem die weitere Arbeit an der Herstellung eines barrierefreien Lebensumfeldes, damit Ausgrenzungen jeder Art von vornherein verhindert werden.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


arbeitnehmer - Zeitschrift der Arbeitskammer des Saarlandes
Homepage: https://www.arbeitskammer.de/publikationen/zeitschrift-arbei...

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Referenznummer:

R/ZA2329


Informationsstand: 07.12.2004

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