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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Informationstechnik - ein Segen für Schwerstbehinderte


Autor/in:

Irresberger, Wolfgang


Herausgeber/in:

Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF)


Quelle:

FIfF-Kommunikation, 2000, 13. Jahrgang (Heft 2), Bremen: Eigenverlag


Jahr:

2000



Abstract:


Der Verfasser - selbst von einer Querschnittslähmung (Tetraplegie) nach einem schweren Autounfall betroffen - schildert aus eigener Erfahrung, wie wichtig für Behinderte es ist, die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, mit der sozialen Umwelt kommunizieren zu können. Er hebt die Bedeutung diverser technischer Hilfsmittel heraus wie zum Beispiel Telefon, Handy und angepasste Computer und führt weitere Beispiele Betroffener an, die mithilfe von Computertechnologie in der Lage sind, ihr Alltagsleben zu bewältigen. Abschließend befasst sich der Autor in Bezug auf den Einsatz von IT-Technologie für Behinderte mit dem Problem der Verfügbarkeit für jeden Betroffenen, das heißt mit dem Problem der Finanzierung von IT-basierten Hilfsmitteln.

Er kommt zu folgendem Fazit: Abschließend 'kann gesagt werden, dass die gegenwärtige rasante Entwicklung der kompletten IT-Branchen, den Schwerst- und Mehrfachbehinderten sukzessive ein Stück Lebensqualität zurück gibt. Die Bluetooth-Technik, eine Technologie zur drahtlosen Übertragung von Daten, wird neue Impulse auch im Hilfsmittelbereich für Schwerbehinderte setzen. Man kann sich vorstellen, dass der Joystick eines Elektro-Rollstuhls nicht nur zu dessen Steuerung dient, sondern genauso gut damit der Cursor eines PC gesteuert wird, oder ein Aufzug gerufen und gesteuert werden kann.

Außerdem sind schon Überlegungen im Gange, die Bluetooth-Technik im Palmtop beziehungsweise Handheld zur Bedienung von Bankautomaten, Multifunktionsfahrkartenautomaten, Consumer Electronic, der Telekommunikation und der Haustechnik einzusetzen. Dies käme natürlich auch den Behinderten entgegen, weil zu Hause die gewünschten Aktionen in aller Ruhe ausgeführt und gespeichert werden können, und vor Ort nur die Bedienroutine am Palmtop aufgerufen werden muss, um zum Beispiel 200 DM vom Geldautomaten abzuheben. Diese neue Technik käme allen Menschen zugute, vor allem auch den technisch nicht so versierten.'


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF)
Homepage: https://www.fiff.de/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA2359


Informationsstand: 13.01.2005

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