Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Interaktion von Behinderung und Geschlecht im Übergang von der Schule in Ausbildung und Beschäftigung


Autor/in:

Fasching, Helga


Herausgeber/in:

Haeberlin, Urs; Beck, Iris; Kronig, Winfried


Quelle:

Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN), 2013, 82. Jahrgang (Heft 1), Seite 46-59, München: Reinhardt, ISSN: 0017-9655


Jahr:

2013



Abstract:


Im Beitrag wird die Interaktion von Behinderung und Geschlecht beim Übergang von der obligatorischen Schule in Ausbildung und Beschäftigung bei SchulabsolventInnen mit intellektueller Beeinträchtigung analysiert. Die Analyse basiert auf quantitativen Daten einer zweiten Elternbefragung. Aus der Perspektive der Eltern (N?=?94) wird der Übergangsverlauf von SchulabsolventInnen mit intellektueller Beeinträchtigung ein Jahr nach Beenden der Schule erhoben.

Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl für mehr als die Hälfte der weiblichen als auch für mehr als die Hälfte der männlichen Schulabsolventen mit intellektueller Beeinträchtigung der Weg direkt von der obligatorischen Schule in die Werkstatt führt. Darüber hinaus gelangen weibliche Schulabsolventen mit intellektueller Beeinträchtigung seltener in Maßnahmen der Berufsvorbereitung und Ausbildung als männlich.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Interaction of Disability and Gender in the Transition from School to Vocational Training and Employment


Abstract:


The article deals with the interaction of disability and gender in the transition from compulsory education to vocational training and employment of school leavers with intellectual disabi-lities. The analysis is based on quantitative data of a second parental survey. The course of the tran-sition of school leavers with intellectual disabilities is eva-luated from the perspective of the parents (N?=?94) one year after the end of the compulsory education.

The results show that more than half of the female as well as more than half of the male graduates with intellectual disabilities directly switch from compulsory education to a workshop for disabled persons. Furthermore, female school leavers with intellectual disabilities accede less often to pre-vocational or vocational trainings than their male classmates.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete (VHN)
Homepage: https://www.reinhardt-journals.de/index.php/vhn

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Referenznummer:

R/ZA2563


Informationsstand: 20.01.2015

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