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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation bei Osteoporose


Autor/in:

Reuss-Borst, Monika


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Aktuelle Rheumatologie, 2004, 29. Jahrgang (Heft 4), Seite 182-185, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0341-051x


Jahr:

2004



Abstract:


Osteoporotische Frakturen sind mit einer Vielzahl von körperlichen, seelischen und sozialen Krankheitsfolgen assoziiert. Ziele der Rehabilitation sind unter anderem Linderung und Bewältigung chronischer Schmerzen, funktionale Adaptation, das heißt Verbesserung der Mobilität oder Auftrainieren eingeschränkter Funktionen, wie zum Beispiel der Muskelkraft und der psychischen Stabilisierung (Krankheitsverarbeitung, Stärkung von Motivation und Selbstverantwortung, Entspannungsübungen) und sekundäre beziehungsweise tertiäre Prävention im Sinne einer (weiteren) Frakturprophylaxe.

Um diese Ziele zu erreichen, kommt in der Rehabilitation ein multimodales Therapieprogramm zum Einsatz, das Physio- und Sporttherapie, psychologische Betreuung, Ergo- und Sozialtherapie sowie physikalische Maßnahmen umfasst, um gemäß dem biopsychosozialen Krankheitsmodell dem Patienten unter Nutzung seiner eigenen Ressourcen die Teilhabe am sozialen, beruflichen und familiären Leben zu ermöglichen.

Bei frühzeitiger Rehabilitation, zum Beispiel nach Schenkelhalsfraktur, kann so die Mehrheit der bislang selbstständigen Patienten in ihr häusliches Umfeld zurückkehren, wobei insbesondere multidisziplinäre (multimodale) Rehaprogramme hoher Therapiefrequenz mit sehr gutem Erfolg einhergehen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation of Osteoporosis


Abstract:


Osteoporotic fractures are associated with a number of somatic, psychological and social sequelae. The various aims of the rehabilitation program comprise relief and management of chronic pain, functional adaptation (improvement of mobility and muscle strength), use of ortheses, psychological interventions and other measures of secondary/tertiary fracture prevention.

To achieve these aims, several multidisciplinary treatment modalities are employed during the rehabilitation program, including physiotherapy, exercise training, psychological interventions, social programs and physical therapy.

Thus, the patient will achieve and maintain an optimal level of functional ability with the major goal to restore and maintain autonomy. Early rehabilitation and high frequency of the therapies will be associated with the best rehabilitation outcome, and with the result that the majority of patients are discharged home.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Aktuelle Rheumatologie
Homepage: https://www.thieme.de/de/aktuelle-rheumatologie/profil-13507...

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Referenznummer:

R/ZA2777


Informationsstand: 09.08.2006

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