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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Möglichkeiten der Rehabilitation von Querschnittverletzten


Autor/in:

Geibel, Matthias


Herausgeber/in:

Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft AG


Quelle:

PSaktuell, 2004, Ausgabe 1, Seite 4-11, Köln: Eigenverlag


Jahr:

2004



Abstract:


Die Ursache einer Querschnittlähmung ist in 75 Prozent aller Fälle eine traumatische Schädigung des Rückenmarks. Zurzeit gibt es alleine in Deutschland circa 80.000 verletzungsbedingte querschnittgelähmte Patienten, zu denen jährlich etwa 1500 hinzukommen.

Die gravierendsten Folgen einer Rückenmarksverletzung sind Lähmungen, die querschnittförmig ab einer bestimmten Höhe beginnen. Der Patient ist unfähig die betroffenen Muskeln zu bewegen. Aufgrund der fehlenden Regeneration der geschädigten Nervenfasern kommt es in der Regel nicht zu einer vollständigen Wiederherstellung der Funktionsdefizite. Die meisten Patienten müssen daher lebenslange, schwere Einschränkungen ihrer Mobilität und Lebensqualität hinnehmen.

Bei den betroffenen Personen handelt es sich zumeist um junge Menschen (Durchschnittsalter 30 Jahre), deren Leben sich nach einem Verkehrs-, Sport-, oder Arbeitsunfall von einer Minute zur anderen dramatisch ändert. Nach ständiger Rechtsprechung geht der Rentenversicherungsträger bei einem vollständig gelähmten Verletzten von Erwerbsunfähigkeit aus.

Der Weg in eine berufliche Zukunft wäre sofort versperrt, wenn die behandelnden Ärzte die ihnen gestellten Fragen entsprechend beantworten würden. Macht es daher überhaupt Sinn bei dieser Verletzung Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation einzuleiten?


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Kölnische Rückversicherungs-Gesellschaft AG
1846-2000

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Referenznummer:

R/ZA2944


Informationsstand: 12.07.2005

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