Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Wohnortnahe betriebliche Ausbildung - Modelle und ihre praktische Umsetzung


Autor/in:

Faßmann, Hendrik


Herausgeber/in:

Institut für empirische Soziologie Nürnberg (ifes)


Quelle:

Materialien aus dem Institut für empirische Soziologie, 2005, Heft 2, Nürnberg: Eigenverlag, Online-Ressource, ISSN: 1616-6884 (Print); 1618-6540 (Online)


Jahr:

2005



Link(s):


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Abstract:


Eine wohnortnahe betriebliche Ausbildung ist für Menschen mit Behinderungen immer dann anzustreben, wenn diese nicht auf eine ununterbrochene, intensive und dichte Betreuung einer überbetrieblichen Rehabilitationseinrichtung angewiesen sind. Vorteilhaft ist dabei, dass die Auszubildenden in ihr soziales Umfeld integriert bleiben und dadurch Abbruchrisiken erheblich reduziert werden können. Zudem ist davon auszugehen, dass eine betriebliche Ausbildung nach bestandener Abschlussprüfung die Chance zu einer Übernahme durch den Arbeitgeber enthält und die Aussichten am Arbeitsmarkt wesentlich erhöht. Schließlich konnte nachgewiesen werden, dass die Ausbildung hier wesentlich kostengünstiger ist als in Rehabilitationseinrichtungen.

Allerdings ist der Lernort Betriebliche Ausbildung eine Option unter vielen im Rahmen eines gestuften Rehabilitationssystems, das Angebote für Personen mit unterschiedlichen Bedarfslagen vorsieht. Die Auswahl von Teilhabeleistungen muss sich deshalb immer zunächst nach den Erfordernissen und Interessen der AdressatInnen im Einzelfall ausrichten. Erst danach sollten Kostenargumente zur Entscheidung herangezogen werden: Die RehabilitandInnen sollten die Leistungen erhalten, die ihre Beeinträchtigungen erfordern - nicht mehr und nicht weniger.

[Aus: Autorenreferat]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (ifes)
Homepage: https://www.ifes.fau.de/referenzen/publikationen/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA3157


Informationsstand: 20.06.2007

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