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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Berufsfördernde Leistungen in der Rehabilitation Substanzabhängiger


Autor/in:

Knauf, Werner


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Sucht, 1996, 42. Jahrgang (Heft 3), Seite 188-195, Geesthacht: Neuland, ISSN: 0939-5911 (Print); 1664-2856 (Online)


Jahr:

1996



Abstract:


Interventionen zur beruflichen Integration werden in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker von Fachkliniken und Beratungsstellen zu wenig oder gar nicht praktiziert, obwohl dies sozialrechtlich gefordert ist und dafür günstige Rahmenbedingungen bestehen.

Um diesen Mangel zu beheben, haben Fachleute der LVA Rheinland-Pfalz und der Fachklinik Eußerthal seit 1990 ein Modell-Projekt entwickelt und erprobt. Tragender Bestandteil des Modells ist eine frühzeitige kooperative Beratung der Patienten durch Reha-Berater und Therapeuten.

Durch das Projekt konnten die Förderungsmöglichkeiten für Abhängigkeitskranke konsequenter genutzt und schrittweise erweitert werden. So kann die berufliche Integration des Patienten viel häufiger als früher durch berufliche Bildungsmaßnahmen (Fortbildung, Umschulung) und Anpassungsmaßnahmen (Eingliederungshilfe, berufliche Orientierungsseminare) unterstützt werden.

Es hat sich gezeigt, dass das rheinland-pfälzische Modell auch in Phasen hoher Arbeitslosigkeit vielen Patienten eine berufliche Perspektive bieten kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Sucht
Homepage: https://econtent.hogrefe.com/loi/suc

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Referenznummer:

R/ZA3363


Informationsstand: 13.01.2009

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