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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Leitlinie zur sozialmedizinischen Beurteilung der Leistungsfähigkeit bei chronischen nicht malignen Leber- und Gallenwegskrankheiten

Für die Sozialmedizinischen Dienste der Deutschen Rentenversicherung



Autor/in:

Horn, Sabine; Irle, Hanno; Pottins, Ingrid [u. a.]


Herausgeber/in:

Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD)


Quelle:

Das Gesundheitswesen, 2009, 71. Jahrgang (Heft 6), Seite e28-e61, Stuttgart: Thieme, ISSN: 0941-3790


Jahr:

2009



Link(s):


Link zu den Leitlinien (Stand: 02/2012) (PDF | 671 KB)


Abstract:


Die Leitlinien wurden für die Sozialmedizinischen Dienste der Deutschen Rentenversicherung entwickelt.

Ausgehend von der täglichen Praxis wurden Kriterien und Entscheidungshilfen für eine Systematisierung der sozialmedizinischen Beurteilung der Leistungsfähigkeit bei chronischen nicht-malignen Leber- und Gallenwegskrankheiten zusammengestellt.

Die Leitlinien sollen zur Standardisierung in der sozialmedizinischen Beurteilung der Leistungsfähigkeit beitragen und Entscheidungsprozesse zum Beispiel im Zusammenhang mit Anträgen auf Erwerbsminderungsrente transparenter machen.

Die Leitlinien zeigen auf, wie sich eine Leber- oder Gallenwegskrankheit manifestieren kann und stellen die für die sozialmedizinische Beurteilung der Leistungsfähigkeit erforderliche Sachaufklärung vor.

Die notwendigen Beurteilungskriterien im Rahmen der Anamnese, der klinischen und apparativen Diagnostik sowie der Beobachtungen während der Untersuchung werden deutlich gemacht.

Die Beurteilung der individuellen Belastbarkeit unter Berücksichtigung der beruflichen Belastungsfaktoren wird dargestellt.

Aus den ermittelten Schädigungen und Beeinträchtigungen werden die verbleibenden Fähigkeiten bzw. die Beeinträchtigungen von Aktivitäten und Teilhabe abgeleitet, mit den berufsbezogenen Belastungsfaktoren verglichen und daraus auf die Belastbarkeit im Erwerbsleben geschlossen.

Die vorliegende Leitlinie wurde in einem erweiterten Verfahren im Rahmen der Deutschen Rentenversicherung konsentiert, um so eine höhere Evidenzbasierung zu erreichen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Guidelines for the Sociomedical Assessment of Performance in Patients Suffering from Chronic Non-Malignant Diseases of the Liver and the Bile Ducts

For the Medical Assessment Services of the German Pension Fund

Abstract:


The following guidelines were developed for the medical assessment services of the German pension fund. Starting from day-to-day practice, criteria and attributes to guide decisions for a systemisation of the sociomedical assessment of performance in diseases of the liver and the bile ducts were compiled.

The guidelines aim at standardising the sociomedical assessment of performance and help to make the decision-making process more transparent, e. g., for the assessment of applications for decreased earning capacity benefits. The guidelines summarise the typical manifestations of diseases of the liver and the bile ducts and describe the necessary medical information for the sociomedical assessment of performance.

Relevant assessment criteria for the medical history, clinical examination, and for diagnostic tests are illustrated. The assessment of the individual's capacity is outlined, taking occupational factors into account. Following the determination of dysfunctions, the remaining abilities and disabilities, respectively, are deduced and compared with occupational demands. Finally, inferences are drawn regarding the occupational capacity of the individual. The guidelines followed from an extended procedure to attain a wide consensus in the setting of the German Pension Fund and an upgraded evidence base.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Das Gesundheitswesen
Homepage: https://www.thieme.de/de/gesundheitswesen/profil-1875.htm

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA3983


Informationsstand: 15.01.2010

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