Inhalt

Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Schwerbehindertenvertrauensleute - no future?


Autor/in:

Ritz, Hans-Günther


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Zeitschrift für Sozialreform (ZSR), 1986, 32. Jahrgang (Heft 7), Seite 412-424, Wiesbaden: Chmielorz, ISSN: 0514-2776


Jahr:

1986



Abstract:


Bezug auf Aktenzeichen 2 AZR 122/82, BAG, 28.07.1983

Durch das SchwbG sind die Arbeitgeber verpflichtet, vor Beschluss irgendwelcher Maßnahmen (Schwerbehinderte betreffend) den Schwerbehindertenvertrauensmann anzuhören. Indessen hat das BAG im Urteil vom 28.7.1983 festgestellt, dass eine zivilrechtliche Folge, also die Nichtigkeit einer Maßnahme durch die Missachtung der Anhörungspflicht im Falle der Kündigung nicht ausgelöst werde. Um der Frage nachzugehen, welche Bedeutung dies für die sozialstaatlich orientierte Behindertenpolitik am Arbeitsplatz hat, wird zunächst auf die Geschichte des SchwbGs und seiner Vorläufer, auf die gesetzlichen Konstruktionen des Schwerbehindertenvertrauensmannes eingegangen. Hieraus folgt eine Kritik an der Rechtsprechung des BAG, die letztlich nur der Gesetzgeber auflösen kann.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


SGB IX Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen | REHADAT-Recht
Urteil mit Aktenzeichen 2 AZR 122/82 Rechtsfolgen der Verletzung der Anhörungspflicht nach § 22 Abs. 2 SchwbG | REHADAT-Recht




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Zeitschrift für Sozialreform (ZSR)
Homepage: https://www.degruyter.com/view/j/zsr

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA4076


Informationsstand: 02.03.1991

in Literatur blättern