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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Neues Ergotherapie-Arbeitsfeld - Gehörlosigkeit, seelische Gesundheit und Arbeit


Autor/in:

Prior, Sarah; Conway, Maggie


Herausgeber/in:

The College of Occupational Therapists


Quelle:

British Journal of Occupational Therapy - BJOT, 2008, Volume 71 (Number 3), Seite 95-102, London: Sage, ISSN: 0308-0226 (Print); 1477-6006 (Online)


Jahr:

2008



Abstract:


Menschen, die gehörlos sind und gleichzeitig unter psychischen Problemen leiden, brauchen Unterstützung, wenn sie am Arbeitsprozess teilnehmen wollen.

Dies ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Ergotherapeutin Sarah Prior von der Brunel University und Maggie Conway der Stiftung des staatlichen Gesundheitsdienstes für psychische Gesundheit in London, Großbritannien. Sie luden gehörlose Erwachsene mit psychischen Problemen ein, über ihre Gehörlosigkeit und die Hindernisse beim Suchen und Beibehalten von Arbeit zu sprechen.

Acht Teilnehmer zwischen 18 und 65 Jahren nahmen an drei Diskussionsrunden und einem Interview teil. Ein Übersetzer für Gebärdensprache war dabei anwesend. Um später alle Antworten korrekt wiedergeben zu können, filmten die Forscherinnen die Gruppen. Sie analysierten die anschließend transkribierten Daten unabhängig voneinander.

Dabei ergab sich in sechs Themenbereichen, dass dem starken Wunsch zu arbeiten - vorrangig aus finanziellen Gründen - unter anderem Kommunikationsschwierigkeiten entgegenstanden. Die psychische Erkrankung wie auch die Gehörlosigkeit sind von der Umwelt mit Vorurteilen belegt, wobei zweites weniger hinderlich bei der Teilnahme am Arbeitsprozess ist.

Alle Teilnehmer waren der Meinung, arbeiten zu können, wenn sie die nötige Unterstützung bekämen. Laut Prior und Conway könnten Ergotherapeuten die dafür gewünschten Arbeitstrainingskurse anbieten.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

All the Doors are Closing: National Deaf Services Users' Thoughts and Views on Deafness, Mental Health and Employment


Abstract:


This qualitative study invited Deaf adults with mental health difficulties to reflect on mental health, Deafness and the barriers to obtaining and retaining employment. The term Deaf with a capital 'D' denotes Deaf people as a cultural and linguistic minority group, who use sign language as their first language (British Deaf Association 2000). Eight people took part in three focus groups and one interview. The findings were analysed using interpretative phenomenological analysis.

Six themes arose from the analysis: stigma, the benefits of employment, the support required, the differences and similarities between Deaf and hearing populations, communication and the challenges of mental health compared with those of Deafness. The strongest message was that Deaf people with mental health difficulties require somebody who speaks their language when obtaining employment. A list of recommendations is provided, which has relevance to occupational therapists.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


The British Journal of Occupational Therapy
Homepage: https://www.cot.co.uk/british-journal-bjot/british-journal-o...

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA5170


Informationsstand: 30.08.2010

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