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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Outcomes bei Alterstrauma


Autor/in:

Dreinhöfer, Karsten; Schwarzkopf, Susanne


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Unfallchirurg, 2010, Band 113 (Heft 6), Seite 462-468, Berlin: Springer, ISSN: 0177-5537 (Print); 1433-044X (Online)


Jahr:

2010



Abstract:


Die Zahl älterer Patienten mit Fragilitätsfrakturen nimmt stetig zu. Die Berücksichtigung relevanter funktioneller Einschränkungen und Komorbiditäten ist bei dieser Patientengruppe von großer Bedeutung für die Behandlungsstrategie und die Beurteilung des Behandlungsergebnisses.

Aus diesem Grund erscheint die routinemäßige Einführung eines geriatrischen Basisassessments in jeder orthopädisch-traumatologischen Abteilung sinnvoll. Bei der Analyse der Ergebnisse nach den häufigen Fragilitätsfrakturen (Hüfte, Radius) sollten Instrumente zum Einsatz kommen, die die verschiedenen Komponenten der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) abbilden: neben Methoden zur Messung der Schädigung von Körperfunktionen und -strukturen bieten sich Analysen zur Abschätzung der Beeinträchtigung der Aktivitäten und der Partizipation an. Hierbei erscheint der kombinierte Einsatz krankheits- bzw. körperregionenspezifischer Scores mit generischen Scores empfehlenswert. Zudem kann es sinnvoll sein, Instrumente zur gesundheitsökonomischen Analyse einzusetzen.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Outcome assessment in geriatric trauma


Abstract:


The number of elderly and old patients with fractures is steadily increasing. Identification of relevant functional deficits and comorbidities is crucial for an efficient treatment strategy and outcome assessment in this patient group.

For this reason the integration of a geriatric assessment in every orthopedic traumatology practice seems recommendable. Assessing the outcome of frequent fragility fractures (hip, radius) requires instruments oriented to the International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) which allow analysis of bodily function and structure as well as activity and participation.

A combination of disease and body region-specific scores with generic scores seems to be reasonable. It can also be sensible to include instruments for health economic analyses.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Der Unfallchirurg
Homepage: https://www.springer.com/medicine/surgery/journal/113

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Referenznummer:

R/ZA5177


Informationsstand: 05.07.2010

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