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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Beurteilung beruflicher Tätigkeit nach Herzinfarkt


Autor/in:

Mende, W.


Herausgeber/in:

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV); Verband der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV)


Quelle:

Versicherungsmedizin, 1997, 49. Jahrgang (Heft 1), Seite 20-24, Karlsruhe: Verlag Versicherungswirtschaft, ISSN: 0933-4548


Jahr:

1997



Abstract:


Für die Wiederaufnahme einer beruflichen Tätigkeit nach Myokardinfarkt sind die linksventrikuläre Funktion, belastungsabhängige Ischämie-Episoden und Rhythmusstörungen von Bedeutung; ebenso sind der Allgemeinzustand und die psychische Situation zu berücksichtigen.

Zur Basisdiagnostik gehören neben Anamnese und klinischer Untersuchung ein Ruhe-EKG, ein Belastungs-EKG und ein 2-dimensionales Echokardiogramm sowie eine Langzeit-EKG-Untersuchung.

Ergänzend können Stress-Echokardiogramm, Myokar/Bloopool-Szintigramm und invasive Diagnostik notwendig sein. Die Belastbarkeit des Patienten kann durch verschiedene Parameter abgeschätzt werden, eine Einstufung anhand einer Ergometriebelastung unter Berücksichtigung der übrigen krankheitsbezogenen Umstände erscheint praktikabel.

Die Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit hängt aber nicht nur vom Ausmaß der Erkrankung ab, sondern auch vom Alter, vom Ausbildungsstand, von der sozialen Schicht, von der körperlichen Belastung, von der Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz, der familiären Situation sowie von der Situation am Arbeitsmarkt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Evaluating work capacity after myocardial infarct


Abstract:


Work resumption of patients after myocardial infarction is primarily dependent on left-ventricular function, stress-related ischemia and rhythm-disturbances, additionally the general physical and psychological state play an important role. -The basic examination includes not only the history and physical examination, but also resting ECG, ECG exercise testing, 2-dimensional echocardiogramm and Holter-ECG. Additionally, stress-echocardiogramm, nuclear exercise testing and invasive procedures can be necessary.

It is possible to estimate the work-capacity of the patient by classifying the ECG testing and by regarding further details of the disease. The return-to-work-rate does not only depend on the severity of a CHD, but also on the age, education, social class, high physical activity during work, job related satisfaction, family situation and available suitable jobs on the labor market.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Versicherungsmedizin
Homepage: https://www.vvw.de/index.php?parent=260&idcat=266&namesub=Ze...

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Referenznummer:

R/ZA5212


Informationsstand: 17.02.1997

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