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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Ambulant/teilstationäre Phase-II-Rehabilitation Herzkranker in einer im Ballungsraum Rhein-Main gelegenen Rehabilitationsklinik


Autor/in:

Wendt, Thomas; Bentjen, Alexander; Gilbert, Katja [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Herz, 1999, Band 24 (Supplement 1), Seite 57-62, München: Urban & Vogel, ISSN: 0340-9937


Jahr:

1999



Abstract:


Seit Januar 1997 wird an der Reha-Klinik Wetterau die ambulant/ teilstationäre Phase-II-Rehabilitation als reguläres Programm angeboten. Im Rahmen einer prospektiven, kontrollierten Studie werden die in diesem Modus rehabilitierten Patienten mit einer eigenen stationären Kontrollgruppe, welche dieselben Ein- und Ausschlusskriterien erfüllt, vor und nach der Rehabilitation sowie nach sechs Monaten untersucht.

Bislang wurden 118 Patienten nach einem akuten kardialen Ereignisambulant/teilstationär rehabilitiert. Es zeigten sich bezüglich der untersuchten somatischen Parameter kurz- und mittelfristig keine wesentlichen Unterschiede zwischen der ambulant/teilstationär und der stationär rehabilitierten Gruppe. Bezogen auf eine vierwoechige Rehabilitationsdaür ergab sich beim teilstationären Programm eine Kostenersparnis von 26 Prozent gegenüber der stationären Rehabilitation, beim ambulanten Programm von 52 Prozent.

Die ambulant/teilstationäre Phase-II-Rehabilitation ist gleich effektiv wie das stationäre Programm, aber kostengünstiger. Wegen der Ein- und Ausschlusskriterien ist sie jedoch nur für bestimmte Patienten geeignet und kann wegen der Anforderungen nur an bestimmten Zentren angeboten werden. Die Rehabilitationsklinik am Rande des Ballungsraums bietet optimale Voraussetzungen zur Durchführung ambulant/teilstationärer Programme, da sie ein großes Einzugsgebiet hat, die Patienten gegen den Pendlerstrom zur Rehabilitation fahren, die Klinik über die notwendige Infrastruktur und Erfahrung verfügt und eine optimale Verkehrsanbindung vorliegt.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Ambulatory/partial inpatient phase II rehabilitation of heart patients in a Rhine-Main district rehabilitation clinic


Abstract:


According to the guidelines and standards for a comprehensive phase II rehabilitation a new outpatient/ part-time outpatient program was developed and started at an existing rehabilitation center in January 1997. All patients of the new program were included in a follow-up study and compared with patients of the same center, who met the inclusion and exclusion criteria for the outpatient mode, but wanted to perform their rehabilitation in the full-time residential mode. Both groups were examined before, at the end and 6 months after the program. Until December 1998 118 patients after an acute cardiac event such as myocardial infarction, PTCA or heart surgery were rehabilitated in the outpatient/part-time outpatient mode.

The short- and medium-term results concerning somatic outcomes, e.g. the risk factor profile or the improvement of the maximum work capacity, were equal in both groups. Comparing the direct costs for a 4-week rehabilitation, the part-time outpatient program was 26%, the outpatient program even 52% cheaper than the standard full-time residential program. The new program is as effective as the residential rehabilitation, but it is cheaper. Because of the in- and exclusion criteria it is suitable for only a subgroup of cardiac patients, because of the demands and standards the new program it can be offered only in special rehabilitation centers.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Herz
Homepage: https://link.springer.com/journal/59

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Referenznummer:

R/ZA5323


Informationsstand: 27.04.2000

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