Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Die Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) im Versorgungs- und Schwerbehindertenrecht


Autor/in:

Stoll, F.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Medizinische Sachverständige (MedSach), 1986, 82. Jahrgang (Heft 4), Seite 93-96, Stuttgart: Gentner, ISSN: 0025-8490


Jahr:

1986



Abstract:


Der Verfasser untersucht, wie nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts aus einzelnen MdE-Werten eine Gesamt-MdE zu bilden ist. Nach Darstellung des im Versorgungs- und Schwerbehindertenrecht geltenden MdE-Begriffs wird ausgeführt, dass zunächst der Behinderungskatalog und die einzelnen MdE-Werte listenmäßig zusammenzustellen sind.

Danach hat eine Prüfung zu erfolgen, welche Lebensbereiche des Menschen durch die Behinderungen berührt sind. Die Behinderungen können sich in den verschiedenen Daseinsbereichen gegenseitig überschneiden oder verstärken. Auch die Rangfolge der Lebensbereiche beeinflusst die Gesamt-MdE, die abschließend durch eine Schätzung festzulegen ist. In allen Stadien des Verfahrens haben Jurist und Mediziner zusammenzuarbeiten.

[Nachdruck] 29


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Urteile und Gesetze zu Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE)




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Medizinische Sachverständige (MedSach)
Homepage: https://www.medsach.de

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Referenznummer:

R/ZA5615


Informationsstand: 01.01.1989

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