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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Feststellung des Grades der Behinderung


Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Arbeitsgemeinschaft der deutschen Hauptfürsorgestellen


Quelle:

ZB Zeitschrift: Behinderte Menschen im Beruf, 1996, Heft 3, Seite 13, Wiesbaden: Universum, ISSN: 1433-4070


Jahr:

1996



Abstract:


Der Grad der Behinderung (GdB) ergibt sich aus den 'Anhaltspunkten'. Nicht selten kommt es zu Diskrepanzen zwischen der Entscheidung des Amtes und den jeweiligen Erwartungen des Antragstellers. Dies liegt oft daran, dass vielen Ärzten die Inhalte der 'Anhaltspunkte' nicht ausreichend bekannt sind. Auch spielen die Angaben der Ärzte hinsichtlich des GdB für die Entscheidung der Behörde objektiv keine Rolle.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Diagnose und Funktionsbeeinträchtigung, da es nicht auf die Krankheit des Antragstellers an sich, sondern auf dessen Einschränkungen im Bereich des täglichen Lebens infolge der Krankheit ankommt. Die 'Anhaltspunkte' beziehen sich - anders als bei der Unfallversicherung - nicht auf Einschränkungen im Beruf. Folglich spielt Erwerbsunfähigkeit keine Rolle für die Höhe des GdB. Daher ist es auch nicht sinnvoll, die Schwerbehinderteneigenschaft mit Arbeitsunfähigkeit zu begründen.

Die Schwerbehinderteneigenschaft schützt nicht in jedem Fall vor Kündigung. Für die Bearbeitung eines Antrages nach dem Schwerbehindertengesetz ist es hilfreich, wenn der Antragsteller möglichst konkret seine Funktionsbeeinträchtigungen artikuliert.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


Versorgungsmedizinische Grundsätze (VMG) | REHADAT-Literatur




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


ZB Behinderung & Beruf (ZB online)
Homepage: https://www.integrationsaemter.de/ZB/258c62/index.html

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA6138


Informationsstand: 21.08.1997

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