Lexikon zur beruflichen Teilhabe

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Rehabilitation nach Schlaganfall


Autor/in:

Knecht, Stefan; Hesse, Stefan; Oster, Peter


Herausgeber/in:

Bundesärztekammer (BÄK); Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)


Quelle:

Deutsches Ärzteblatt International, 2011, 108. Jahrgang (Heft 36), Seite 600-607, Köln: Ärzte-Verlag, ISSN: 1866-0452


Jahr:

2011



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Abstract:


Hintergrund:

Die Inzidenz von Schlaganfällen in Deutschland nimmt mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung zu. Die Folgen von Schlaganfällen können aber gemindert werden durch eine frühe Gefäßreperfusion in Stroke Units und durch ein Komplikationsmanagement sowie eine Funktionsrestitution in Frührehabilitations- und Rehabilitationszentren.

Methode:

Auswertung einer selektiven Literaturrecherche

Ergebnisse:

Entscheidend für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall ist die systematisierte Versorgung durch spezialisierte und erfahrene interdisziplinäre Teams. Bei der Funktionsrestitution kann man zudem auf ein mittlerweile umfangreiches Wissen über die Mechanismen des Lernens, des Wiedererlernens, des Trainings und der Lernverstärkung sowie über adjuvante Pharmakotherapie und Robotortechnologie zurückgreifen.

Schlussfolgerung:

Ein hoher Organisationsgrad der Versorgung verbessert die Qualität der Frührehabilitation und Rehabilitation nach einem Schlaganfall - allerdings nur im Rahmen etablierten Wissens. Akademisch basierte Experimental- und Interventionsstudien sind nötig, um Wissen und Effektivität der Rehabilitation nach einem Schlaganfall substanziell weiterzuentwickeln.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Rehabilitation After Stroke


Abstract:


Background:

Stroke is becoming more common in Germany as the population ages. Its long-term sequelae can be alleviated by early reperfusion in stroke units and by complication management and functional restoration in early-rehabilitation and rehabilitation centers.

Methods:

Selective review of the literature.

Results:

Successful rehabilitation depends on systematic treatment by an interdisciplinary team of experienced specialists. In the area of functional restoration, there has been major progress in our understanding of the physiology of learning, relearning, training, and neuroenhancement. There have also been advances in supportive pharmacotherapy and robot technology.

Conclusion:

Well-organized acute and intermediate rehabilitation after stroke can provide patients with the best functional results attainable on the basis of our current scientific understanding. Further experimental and clinical studies will be needed to expand our knowledge and improve the efficacy of rehabilitation.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


Deutsches Ärzteblatt International
Homepage: https://www.aerzteblatt.de/int

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Referenznummer:

R/ZA6322


Informationsstand: 06.01.2012

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