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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Bekanntmachung der Richtlinie Initiative Inklusion Verbesserung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt

Vom 9. September 2011



Autor/in:

k. A.


Herausgeber/in:

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)


Quelle:

elektronischer Bundesanzeiger, 2011, 30. September 2011, Köln: Bundesanzeiger, Online-Ressource


Jahr:

2011



Link(s):


Link zu der Bekanntmachung (PDF | 2 MB)


Abstract:


Der Beirat für die Teilhabe behinderter Menschen hat empfohlen, mit der Initiative Inklusion das bestehende Instrumentarium
zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit zusätzlichen
Maßnahmen, finanziert aus Mitteln des Ausgleichsfonds in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro, zu ergänzen.

Orientiert an der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und unter Berücksichtigung der Regelungen des Sozialgesetzbuches, insbesondere des Neunten Buches Sozialgesetzbuch, sind Handlungsfelder zur Verbesserung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt identifiziert worden.

Ziele sind:
- schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler umfassend über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren und zu beraten
und ihren Übergang von der Schule in das Arbeitsleben zu unterstützen;
- den erfolgreichen Einstieg schwerbehinderter junger Menschen in eine betriebliche Berufsausbildung durch die Schaffung
neuer Ausbildungsplätze zu unterstützen;
- schwerbehinderte Menschen, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, vermehrt in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Der prognostizierte Fachkräftebedarf in Deutschland und die wirtschaftlichen Strukturveränderungen eröffnen für die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen verbesserte Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Um die sich ergebenden Möglichkeiten möglichst umfassend zu nutzen, werden an Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarktes
zusätzliche Mittel gezahlt, wenn Betriebe und Dienststellen für schwerbehinderte junge Menschen neue Ausbildungsplätze einrichten und für schwerbehinderte Arbeitslose oder Arbeitsuchende, die das 50. Lebensjahr vollendet haben, neue Arbeitsplätze schaffen.

Die Maßnahmen der Initiative Inklusion unterstützen den Weg der Bundesrepublik Deutschland in eine inklusive Gesellschaft.
Inklusion bedeutet für die Bundesregierung, dass Menschen mit und ohne Behinderung von Anfang an gemeinsam in allen
Lebensbereichen selbstbestimmt leben und zusammenleben. Inklusion ist ein permanenter Prozess, der von allen Mitgliedern der Gesellschaft gestaltet werden muss. Sie geschieht nicht von selbst und nicht einseitig, weder durch die Bundesregierung noch
durch die Menschen mit Behinderungen. Sie muss von allen gelebt und geleistet werden.

Die Initiative Inklusion wird in enger Kooperation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales mit den zuständigen Ministerien der Länder in den Jahren 2011 bis 2018 umgesetzt. Die Länder werden unter Berücksichtigung der regionalen Wirtschafts- und Arbeitsmarktstrukturen und Einbeziehung der auf Landesebene administrativ verantwortlichen Kooperationspartner ihr vorhandenes Förderinstrumentarium verstärken und/oder neue Maßnahmen entwickeln, ohne dabei Parallelstrukturen aufzubauen. Mittel des Programms dürfen andere Förderungen der Länder und der Träger der Arbeitsförderung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Träger der Arbeitsvermittlung) nicht ersetzen.

[Vorbemerkung]


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Online-Publikation




Bezugsmöglichkeit:


'elektronischer Bundesanzeiger'
Homepage: https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA6630


Informationsstand: 03.11.2011

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