Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

in Literatur blättern

  • Detailansicht

Bibliographische Angaben zur Publikation

Kündigung ohne Anhörung einer nicht örtlichen Schwerbehindertenvertretung unwirksam?

Informationsrechte, Kontaktaufnahme, Umorganisation und sonstige Möglichkeiten zum effektiven Umgang mit krankheitsbedingten Fehlzeiten



Autor/in:

Prieschl, Julia; Meißner, Markus


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Betrieb (DB), 2017, 70. Jahrgang (Heft 27-28), Seite 1592, Düsseldorf: Verlagsgruppe Handelsblatt, ISSN: 0005-9935


Jahr:

2017



Abstract:


Die Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers oder einer schwerbehinderten Arbeitnehmerin ist seit dem 01.01.2017 nach § 95 Abs. 2 Satz 3 SGB IX (ab dem 01.01.2018: § 178 Abs. 2 Satz 3 SGB IX) unwirksam, wenn es der Arbeitgeber versäumt hat, die Schwerbehindertenvertretung vor Ausspruch der Kündigung ordnungsgemäß zu unterrichten und anzuhören. Beachtet werden muss dabei, dass für Betriebsrat und Schwerbehindertenvertretung unterschiedliche Zuständigkeitsregelungen bestehen. Die Gesamtschwerbehindertenvertretung hat eine Ersatzzuständigkeit für Betriebe, für die keine Schwerbehindertenvertretung gewählt ist. Eine entsprechende Ersatzzuständigkeit des Gesamtbetriebsrats besteht nicht.


Weitere Informationen:


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Mehr zum Thema:


§ 178 SGB IX Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung




Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Betrieb (DB)
Homepage: https://www.der-betrieb.de/inhalte/der-betrieb-inhalte/

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA6909


Informationsstand: 25.07.2017

in Literatur blättern