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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Diabetisches Fußsyndrom


Autor/in:

Hochlenert, D.; Engels, G.; Rümenapf, G. [u. a.]


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Der Diabetologe, 2015, Band 11 (Heft 2), Seite 151-163, Berlin, Heidelberg: Springer, ISSN: 1860-9716 (Print); 1860-9724 (Online)


Jahr:

2015



Abstract:


Das diabetische Fußsyndrom (DFS) ist eine lebenslange Komplikation des Diabetes, die Leben und Mobilität des Patienten bedroht sowie in inaktiven und aktiven Phasen verläuft. Etwa 15?% der Menschen mit Diabetes erleiden im Laufe ihres Lebens ein DFS. Pro Jahr entwickelt sich bei 2-4?% der Menschen mit Diabetes ein aktives DFS. Ein Großteil der Ausgaben für Diabetes entfällt auf das DFS. Die Betreuung erfolgt interdisziplinär; der Revaskularisation kommt eine besondere Rolle in der Amputationsvermeidung zu.

Die Schuhversorgung und die podologische Betreuung spielen bei der Vermeidung des Übergangs in eine aktive Krankheitsphase eine wichtige Rolle. Die grundsätzlich vorhandene reduzierte Sensibilität und Schmerzwahrnehmung an den Füßen bedingen Verhaltensweisen des Patienten, die dem Erhalt der Gesundheit entgegenstehen. Kommunikation und eingesetzte Maßnahmen müssen darauf ausgerichtet sein.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


Diabetic foot syndrome (DFS) is a lifelong complication of diabetes with an impact on the life and mobility of the patient and occurs in active and inactive phases. Approximately 15?% of people with diabetes suffer from DFS during their lifespan and 2-4?% of people with diabetes develop an active episode per year. The bulk of the costs for diabetes is for DFS.

Patient care is carried out in an interdisciplinary manner where revascularization plays a specific role in amputation prevention, whereas provision of protective footwear and chiropody is essential to prevent transition from inactive to active phases. Reduction in protective sensations and pain perception lead to behavior that is counterproductive to maintenance of health. Communication and measures applied must be oriented to this aspect.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag




Bezugsmöglichkeit:


Der Diabetologe
Homepage: https://www.springer.com/medicine/internal/journal/11428

Um Literatur zu beziehen, wenden Sie sich bitte an Bibliotheken, die Herausgeber, den Verlag oder an den Buch- und Zeitschriftenhandel.



Referenznummer:

R/ZA7173


Informationsstand: 25.08.2015

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