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Lexikon zur beruflichen Teilhabe

Erläuterungen und Definitionen zu mehr als 450 Begriffen. Von A wie Ausgleichsabgabe bis Z wie Zuschüsse.

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Bibliographische Angaben zur Publikation

Tätigkeitsorientierte Rehabilitation

Eine Chance zur Rückkehr an den Arbeitsplatz



Autor/in:

Kohler, H.


Herausgeber/in:

k. A.


Quelle:

Trauma und Berufskrankheit, 2015, Volume 17 (Issue 2), Seite 70-76, Heidelberg: Springer, ISSN: 1436-6274 (Print); 1436-6282 (Online)


Jahr:

2015



Abstract:


Methoden:

Die tätigkeitsorientierte Rehabilitation (TOR), die seit 6 Jahren an der BG Unfallklinik Ludwigshafen durchgeführt wird, hat sich in der Reihe der verschiedenen Rehabilitationsverfahren etabliert. Sie ermöglicht eine sichere Prognose hinsichtlich der Durchführbarkeit der Arbeits- und Belastungserprobung und der dauerhaften Arbeitsfähigkeit. Durch die 2-tägigen Eingangs- und Ausgangs-Assessments liefert die TOR genaue Ergebnisse hinsichtlich des positiven und negativen Leistungsbildes des Patienten. Hierdurch kann der Reha-Manager frühzeitig die Weichen bezüglich weiterer berufshelferischer Maßnahmen stellen. Für Patienten, die nicht an den alten Arbeitsplatz zurückkehren konnten und bei denen die Rahmenbedingungen für eine Umschulungsmaßnahme vorlagen, konnte so eine geeignete Maßnahme gefunden werden.

Ergebnisse:

Die Auswertung des Verfahrens zeigt, dass 76?% der Patienten durch die tätigkeitsorientierte Rehabilitation ins Arbeitsleben zurückgeführt werden konnten. Darunter sind auch zahlreiche Patienten, bei denen vor der Durchführung der berufsspezifischen Rehabilitation alle Möglichkeiten ausgeschöpft zu sein schienen. Die TOR ermöglicht es dem Patienten, sich seinem beruflichen Anforderungsprofil in sicherer Umgebung wieder anzunähern. Die enge Einbindung des Reha-Managers führt zu einer optimalen gemeinsamen Heilverfahrenssteuerung.


Weitere Informationen:


Englisches Abstract:

Abstract:


Methods:

The procedure known as occupation-oriented rehabilitation (TOR), which has been carried out at the BG Trauma Center in Ludwigshafen for 6 years, has now become established as one of a standard series of different rehabilitation processes. Occupational rehabilitation provides a safe prognosis in terms of practicability of a stable occupational reintegration. The 2-day entrance and discharge assessments of TOR provide exact results with respect to the positive and negative performance achievements of patients. This allows the rehabilitation case manager to set the scene for further measures for occupational assistance. The results of this treatment reveal better opportunities of retaining the previous workplace or finding a new workplace fitting the handicap.

Results:

The evaluation of the procedure shows that due to TOR 76?% of all patients are able to return to work including patients without occupational prospects before TOR. With occupational rehabilitation patients are able to work towards their job profile in a secure environment. The inclusion of a case manager leads to an optimal and consolidated supervision of the rehabilitation process.


Schlagworte:
Informationen in der ICF:


Dokumentart:


Zeitschriftenbeitrag / Forschungsergebnis




Bezugsmöglichkeit:


Trauma und Berufskrankheit
Homepage: https://link.springer.com/journal/10039

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Referenznummer:

R/ZA8277


Informationsstand: 01.07.2015

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